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Wie bekämpft man Rost auf Metallen? Hier sind einige Tipps

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Wenn der Lack ab ist, dann sind dem Rost Tür und Tor geöffnet. Der ist nicht nur hässlich, sondern kann sich auch tief in das Metall fressen. 

Gerade nach den Wintermonaten ist es daher wichtig, Metallteile im Außenbereich seines Hauses zu kontrollieren und gegebenenfalls zu behandeln. Hier erfahren Sie, wie das am besten geht.

 

Schäden beheben

Zunächst mal muss man dem Rost an sich zu Leibe rücken. Handelt es sich nur um vereinzelte und kleinere Rostnester, genügt es meistens, sie mit einem groben Sandpapier so lange abzuschleifen, bis das blanke Metall zum Vorschein kommt. Mit einem feineren Papier gleicht man den Übergang zum noch anhaftenden Lack aus, bevor man nach einer Behandlung mit einer Metallgrundierung und dem Aufrauen des alten Lacks mit dem Neuanstrich beginnen kann.

Weist das Metall schon großflächige Rostschäden auf, raten Experten dazu, das gesamte Stück mit einer Schleifmaschine zu bearbeiten und den Anstrich komplett zu erneuern. Handelt es sich um transportable Teile wie Eisengitter oder ein Gartentor, kann man diese auch zum professionellen Sandstrahlbetrieb bringen. 

 

Cola gegen Flugrost

Rostumwandler, die den Rost auf Basis von Phosphorsäure in Eisen umwandeln sollen, funktionieren nur selten. Rost und Säure reagieren nur in einem ganz bestimmten Mischungsverhältnis auf die gewünschte Weise. Fast immer bleiben Rost oder Säure zurück, was keine vernünftige Grundlage für einen Neuanstrich bildet und ein Nachbearbeiten erforderlich macht.

Wer es nur mit oberflächlichem oder Flugrost zu tun hat, der kann eine Alternative zur chemischen Keule probieren: Cola. Die in der Brause enthaltene Phosphorsäure greift oberflächlichen Rost an und schützt das Material vor weiterem Rost. Sind die Schäden tiefergehend, gerät die Cola aber schnell an ihre Grenzen.

 

Kleine Schäden vor dem Lackieren ausbessern

Nach dem Schleifvorgang muss die bearbeitete Fläche mit Wasser oder einem speziellen Metallreiniger gereinigt werden und gründlich trocknen. Weist das Material bereits kleine Vertiefungen oder gar Löcher auf, sollten diese vorher mit Spachtelmasse gefüllt werden. Zwar kann später aufgetragener Rostschutz eine weitere Korrosion verhindern, leider aber keine bestehenden Schäden und Schwachstellen im Material ausgleichen.

 

Wie neu

Als ersten Anstrich nach der Vorbehandlung wählt man eine Grundierung für Metalle, die gleichzeitig als primärer Rostschutz dient. Es ist also eine gute Idee, diese Grundierung in zwei oder drei Schichten aufzutragen, bevor man zum Lack greift. Ist die erste Lackschicht dann richtig trocken, wird sie leicht angeschliffen und mit einer zweiten Schicht bedeckt.

Wer das nicht mit dem Pinsel machen möchte, kann zu elektrischen Farbpistolen greifen. Sie verschießen Lackpulver, die das Metallteil von allen Seiten gleichmäßig bedeckt. Das Pulver ist elektrostatisch aufgeladen. Das hat den Vorteil, dass die geladenen Farbpartikel von metallenen Gegenständen stärker angezogen werden als von nicht metallischen. Daher werden Farbpartikel, die nicht auf der Vorderseite landen, angezogen und lackieren so die Rückseite des Werkstücks.

Aufgerufen am 14.11.2018 um 04:10 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/wie-bekaempft-man-rost-auf-metallen-hier-sind-einige-tipps-60786247

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