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Mordversuch im Stadtzentrum

Warten auf Spuren-Auswertung von Zell am See

Schussopfer kann noch nicht befragt werden

Zell am See, Schüsse APA/SCHARINGER
Die Polizei am Tatort von Zell am See.

Der Gesundheitszustand des Mordversuchs-Opfers von Zell am See (Pinzgau) ist auch am zweiten Tag nach der Tat noch unverändert kritisch. Der 39-Jährige könne weiter nicht zu den Schüssen befragt werden, wie Polizeisprecherin Nina Laubichler gegenüber SALZBURG24 angibt. Auch sonst ist Warten angesagt.

Zell am See

Auf den Wiener wurde in der Nacht auf Mittwoch im Stadtzentrum von Zell am See mehrfach geschossen. Laut Medienberichten soll er  Schusswunden am Bauch, in der Hand und im Oberschenkel aufweisen.  Sein Zustand ist noch immer kritisch. Deshalb könne er von den Ermittlern bislang nicht befragt werden, so Laubichler. Durch die Aussagen des Mannes erhofft man sich nähere Erkenntnisse zur Tatnacht.

Tatverdächtiger in Justizanstalt Puch-Urstein

Zwar konnte bereits am Mittwoch in den frühen Morgenstunden ein 30-jähriger Niederländer als Tatverdächtiger festgenommen werden. Seine Befragung brachte die Beamten allerdings nicht wirklich voran. Er habe durchwegs „dürftige Angaben“ gemacht, berichtete die Polizeisprecherin. Der Mann wurde am gestrigen Donnerstag schließlich in die Justizanstalt Puch-Urstein überstellt.

Kriminaltechnische Untersuchungen nach Schüssen in Zell am See

Die Hoffnung der Polizei liegt nun einerseits auf der Fahndung nach weiteren Tatverdächtigen. Diese wurde über Österreichs Grenzen hinaus ausgeweitet. Andererseits sollen die Ergebnisse der kriminaltechnischen Untersuchungen von am Tatort sichergestellten Spuren die Beamten weiterbringen. „Diese erwarten wir allerdings erst in den kommenden Tagen oder sogar Wochen – abhängig von der Art des Materials“, erklärt Laubichler. Unter anderem konnten die mutmaßliche Tatwaffe, sowie das Auto des Opfers und Projektile sichergestellt werden.

(Quelle: SALZBURG24)

Mega-Fahndung nach Mordversuch in Zell am See

Zell am See, Schüsse APA/SCHARINGER
Die Polizei am Tatort von Zell am See.

Im Stadtzentrum von Zell am See (Pinzgau) sind in der Nacht auf Mittwoch auf offener Straße mehrere Schüsse gefallen. Ein 39-Jähriger wurde bei dem Mordversuch schwer verletzt. Ein Tatverdächtiger konnte festgenommen werden, eine Großfahndung nach weiteren Beteiligten läuft auf Hochtouren.

In der Nacht fielen mehrere Schüsse direkt vor dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen in der Franz-Josef-Straße. Unklar war zunächst, wie viele Personen geschossen haben und wie viele Schüsse das Opfer trafen. Ohrenzeugen berichteten von insgesamt fünf Schüssen, die gefallen sein sollen.

39-Jähriger schwer verletzt

Ein 39-jähriger Österreicher wurde dabei schwer verletzt, wie Polizeisprecherin Nina Laubichler gegenüber SALZBURG24 bestätigte. Der Mann musste ins Krankenhaus gebracht werden, wie das Rote Kreuz auf Anfrage sagte. Der Erstalarm für die Sanitäter ging um kurz vor halb 3 Uhr in der Früh ein.

"Komplexer Fall" in Zell am See

Der schwer verwundete Österreicher konnte bis zum frühen Nachmittag noch nicht zum Tathergang in den Nachtstunden befragt werden. Laut Laubichler sei er zum jetzigen Zeitpunkt nicht vernehmungsfähig. Über seinen Gesundheitszustand ist nichts Näheres bekannt.

Ein 30-jähriger Niederländer wurde in Zusammenhang mit den Schüssen verhaftet. Die Befragungen des Tatverdächtigen liefen am Nachmittag, wie die Sprecherin sagte. Am Tatort wurden Spuren gesichert. Aus kriminaltaktischen Gründen könne sie momentan keine weiteren Angaben zu dem Vorfall machen. Die Polizistin sprach aber von einem "komplexen Fall".

Großfahndung nach Verdächtigen im Pinzgau

Die Fahndung nach möglichen weiteren Beteiligten läuft auf Hochtouren. Dazu wurde das Ortzentrum von Zell am See rund um den Tatort in der Franz-Josef-Straße in den Morgenstunden großräumig abgeriegelt. Die Fahndung ist mittlerweile über die österreichischen Landesgrenzen hinaus ausgedehnt worden. 

Im Einsatz befinden sich unter anderem auch das Einsatzkommando Cobra sowie Polizeidiensthunde. Die Flüchtigen sollen mit einem schwarzen Ford Tourneo unterwegs sein, berichtet krone.at. Beim Antreffen der Personen sei dabei höchste Vorsicht geboten. Über die Identität der Flüchtigen ist nichts bekannt.

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