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Erste Seenotrettung

Drohne erstmals im Rettungseinsatz am Zeller See

Stürzt man im Winter in einen gefrorenen See ein, zählt jede Sekunde. Die Wasserrettung Zell am See (Pinzgau) will der drängenden Zeit mit modernster Technik entgegentreten. Vermutlich erstmals in Europa setzten die Wasserrettung eine Drohne bei einer Seenotrettung ein – diesmal glücklicherweise nur zu Übungszwecken.

Zell am See

Am Zeller See wurde kürzlich in einer Übung der Samariterbund Wasserrettung der erste Versuch gestartet, eine Rettung per Drohne durchzuführen. Ein Wasserretter sprang ins kalte Wasser, um den "Verunfallten" zu spielen. Die Drohne brachte das Rettungsmittel zum Verunfallten und brachte diesen wieder sicher ans Ufer zurück.

Rettung per Drohne aus dem Eis

Die ASBÖ Wasserrettung Zell am See blickt gemeinsam mit IONICA Zell am See/Kaprun und INFINEON in die Zukunft und zeigt am gefrorenen Zeller See die erste Rettung bei einem Eiseinbruch mittels Drohne. Es ist wahrscheinlich noch nicht die Einsatztechnik von morgen, aber vielleicht von übermorgen. Noch müssen hier viele Fragen, technischer und rechtlicher Natur, geklärt werden! Am Zeller See wurde nun in einer Übung der Samariterbund Wasserrettung in Zusammenarbeit mit IONICA und INFINEON der erste Versuch gestartet, eine Rettung per Drohne durchzuführen. Die Wasserrettungsjugend sprang ins kalte Wasser, um die „Verunfallten“ zu spielen. Die Drohne brachte das Rettungsmittel zum Verunfallten und brachte diesen wieder sicher ans Ufer zurück. Bis zu einem Realeinsatz wird wahrscheinlich noch einiges an Zeit vergehen. Aber man muss immer etwas nach vorne schauen und darf sich möglichen Techniken und Einsatzmitteln der Zukunft nicht verschließen, ohne sich rein auf Technik und Maschinen zu verlassen. Die Zeller Samariter sind bekannt dafür, dass sie „über den Tellerrand“ blicken und bewährte Rettungstechniken beherrschen, aber diese auch weiterentwickeln und das Wissen und die Erfahrungen aus den Einsätzen und Übungen auch weitergeben. Nun haben die Samariterbund Wasserretter gemeinsam mit der IONICA und INFINEON wahrscheinlich zum allerersten Mal überhaupt gezeigt, dass es irgendwann auch möglich sein wird, mit Drohnen Personen nach Eiseinbrüchen zu retten.

Gepostet von ASBÖ Wasserrettung Zell am See am Dienstag, 26. Februar 2019

Zeller See: Drohne erstmals im Rettungseinsatz

"Vor allem wenn ein Eiseinbruch nicht in Ufernähe stattfindet und die Einsatzkräfte sich erst über eine längere Strecke an den Verunfallten heranarbeiten müssen, kann es eine Lösung sein, das Ersteinsatzmittel per Lufttransport einfliegen zu lassen", so Michael Kling, Ausbildungsleiter der Zeller Rettungsschwimmer und weiter: "das Rettungsmittel Drohne kann so als Erstversuch sicher die Zeit überbrücken, bis Einsatzkräfte vor Ort sein können."

Zeller Wasserrettung über Einsatztechnik "von übermorgen"

Bis zu einem Realeinsatz wird wohl aber noch einiges an Zeit vergehen. "Es ist wahrscheinlich noch nicht die Einsatztechnik von morgen, aber vielleicht von übermorgen", ist Andreas Hutter, Zeller Wasserretter und technischer Leiter überzeugt. "Noch müssen hier viele Fragen, technischer und rechtlicher Natur, geklärt werden." Der erste Versuch stimmte allerdings positiv.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 20.09.2019 um 06:41 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/zeller-wasserrettung-testet-drohne-fuer-seenotrettung-66409777

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