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"Gefahr im Verzug"

Polizei zieht Tuning-Auto aus Verkehr

106 Dezibel und 6 Zentimeter Bodenfreiheit

Wegen Gefahr im Verzug wurden einem 25-jährigen Autofahrer die Kennzeichen seines aufgemotzten Pkw von der Polizei abgenommen. Den Beamten fiel das viel zu laute Auto auf der Tauernautobahn, der A10, in Richtung Hallein (Tennengau) auf.

Bei der Nachfahrt stellten die Polizisten fest, dass der Fahrzeuglenker sein Auto immer wieder kurz beschleunigte und den Motor heulen ließ. Schließlich wurde der 25-Jährige bei der Kontrollbucht Salzburg-West auf der A1 gestoppt.

Einen zu lauten Pkw kontrollierten die Kollegen????‍♂️????‍♀️ auf der A1 Westautobahn. An der KFZ-Prüfstelle vom Amt der...

Gepostet von Polizei Salzburg am Dienstag, 1. September 2020

Sechs Zentimeter Bodenfreiheit

Neben dem lauten Sound stellten die Beamten auch noch einen unerlaubte Tieferlegung des Fahrwerks und einen Aufkleber auf der Windschutzscheibe fest. Somit wurde das Auto dem Amt der Salzburger Landesregierung vorgeführt und in der Kfz-Prüfstelle unter die Lupe genommen: Die Messung ergab ein Standgeräusch von 106 Dezibel und durch die Tieferlegung war lediglich eine Bodenfreiheit von sechs Zentimetern gegeben.

Gefahr im Verzug wegen Aufklebers

Der Aufkleber an der Windschutzscheibe stellte ebenfalls eine Übertretung dar, welche mit Gefahr im Verzug eingestuft wurde. Die Kennzeichen wurden abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Der 25-Jährige wird angezeigt.

(Quelle: SALZBURG24)

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