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Tipps für Allergiker

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Die Pollensaison hat begonnen (SYMBOLBILD).

Die Augen sind rot und brennen, die Nase läuft: Rund eine Million Österreicher leiden an einer Pollenallergie. Der Föhn in Salzburg lässt in den kommenden Tagen Allergiker die blühenden Birkenpollen verstärkt spüren. Wie man sich vor dem Blütenstaub am besten schützt, lest ihr hier.

Am Mittwoch und Donnerstag zeigt sich das Wetter in Salzburg von seiner sonnigen und frühlingshaften Seite. Allerdings sorgt der auftretende Föhn dafür, dass Pollenallergiker eine erhöhte Belastung spüren werden. So haben im Flachgau und in der Stadt Salzburg die Birken zu blühen begonnen.

Pollen: Drei Belastungsphasen

Für Allergiker markieren die Hauptbelastungsphasen die jeweilige Blütezeit der Pflanzen. In der ersten Phase machen blühende Bäume, wie Fichte, Birke oder Erle und Sträucher Allergikern zu schaffen. "Als nächstes blüht noch die Haselnuss, dann sind die Gräserpollen an der Reihe", erklärt Ulrike Gartner, Leiterin des Pollenwarndienstes Salzburg, im Gespräch mit SALZBURG24. Die bilden die zweite Hauptbelastungsphase, die den ganzen Sommer anhält. Die Gräser würden zwar dann regelmäßig abgemäht werden, danach blühen sie aber erneut, erläutert die Expertin. Die dritte Welle kommt dann im Herbst. Salzburg bleibt dabei von den Pollen des Ragweeds verschont, "dafür ist es bei uns zu kalt", doch auch Pilzsporen machen so manchem Allergiker zu schaffen.

 

Für Allergiker entspannt sich die Lage also nur, wenn es regelmäßig regnet. "Jeder Regen sorgt für Entspannung. Dabei werden die Pollenkörner aus der Luft gewaschen, das sieht man dann an den gelben Schlieren am Boden", sagt Gartner. Die Pollenkörner fliegen irrsinnig gut und halten sich während Schönwetterphasen hartnäckig in der Luft. Regnet es nicht, erhöht sich die Konzentration immer weiter, bis alles von gelbem Blütenstaub überzogen ist.

Polle Pollenallergiker Pollenflug APA
Pollenbelastung für Allergiker im Laufe des Jahres

Tipps für Pollenallergiker

Was also tun, wenn der lang ersehnte Regen nicht kommt? Die Expertin hat diese Tipps parat:

  • So viel wie möglich im Haus aufhalten
  • Beim Hinausgehen sollten Allergiker stets eine Sonnenbrille tragen, denn die Pollen dringen nicht nur durch Mund und Nase, sondern sorgen auch für gereizte Augen
  • Essentiell ist, die Pollen nicht ins Schlafzimmer zu tragen, weder mit der Kleidung, noch mit dem eigenen Körper
  • Duschen, Haarewaschen und regelmäßiges Gesichtwaschen, denn die Pollen hängen auch an Wimpern und Augenbrauen
  • Abhilfe schaffen auch Pollenschutzgitter vor den Fenstern, diese gibt es auch bereits fürs Auto
  • Auch ein Ausflug ins Hochgebirge hilft - dort regnet es häufger und es gibt generell weniger Pollen

Der Pollenwarndienst informiert

Der Pollenwarndienst informiert über aktuelle Belastungen - und hat seinen Service mittlerweile ausgebaut. So kann eine Pollenvorhersage in Österreich bereits auf eine geografische Auflösung von 25 Kilometern durchgeführt werden. Luftschadstoffen werden eingerechnet, weil sie die Auswirkungen von Pollen deutlich verstärken können. Abgerufen werden kann der Service mittels Handy-App oder auch online.

(Quelle: SALZBURG24)

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