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2000 Starter beim StrongmanRun in Flachau

Die sommerlichen Temperaturen machten den diesjährigen StrongmanRun in Flachau nicht einfacher. SALZBURG24/Spors
Die sommerlichen Temperaturen machten den diesjährigen StrongmanRun in Flachau nicht einfacher.

2000 Teilnehmer stellten sich am Samstag in Flachau (Pongau) einem der wohl außergewöhnlichsten Hindernisläufe des Landes. Sauber oder gar trocken blieb beim StrongmanRun niemand, auch nicht Ski-Star Manuel Feller, der bereits zum zweiten Mal an den Start ging.

Schnellster "Strongman" über die 20 Kilometer wurde Lucas Kempe aus Berlin, die stärkste Frau kommt aus Julbach in Oberösterreich und heißt Christina Macher.

40 Hindernisse, 20 Kilometer und 740 Höhenmeter

Normalerweise bestehen die „Hindernisse“ auf der Hermann-Maier-Weltcupstrecke aus Slalomstangen, nämlich dann, wenn beim Alpinen Ski-Weltcup der Damen in Flachau die "Snow Space Princess" gekürt wird. Aber beim Fisherman`s Friend StrongmanRun, der am Samstag zum vierten Mal in der österreichischen Sport- und Fun-Hochburg ausgetragen wurde, trugen die Hürden klingende Namen wie "Drehwurm" oder "Teufelsrutsche". 40 an der Zahl waren es, aufgeteilt auf 20 Kilometer und 740 herausfordernde Höhenmeter.

Hochsommerliche Temperaturen setzen Starter zu

Die hochsommerlichen Temperaturen taten heuer ihr übriges, um es den 2000 Teilnehmern aus 15 Nationen nicht leichter zu machen. Und auch, wenn es beim StrongmanRun in erster Linie nicht ums Gewinnen sondern ums Dabeisein ging, lief die Stoppuhr natürlich mit. Den Sieg über die 20 Kilometer sicherte sich der Deutsche Lucas Kempe.
Bei den Damen hieß die stärkste Läuferin des Tages Christina Macher. Beim zweiten Flachau-Start gab es für die Oberösterreicherin den zweiten Sieg: "Es war extrem anspruchsvoll, aber dennoch für jeden etwas dabei. Es ist toll, dass es sich dieses Jahr wieder ausgegangen ist, aber in erster Linie ging es mir um den Spaßfaktor."

Auch Manuel Feller beim StrongmanRun in Flachau

Wenn von verrückt die Rede ist, ist Manuel Feller nicht weit. Der Slalom-Vizeweltmeister stellte sich in diesem Jahr einer außergewöhnlichen Challenge: Unter dem Motto "Schneller als Team Feller" galt es, Feller und seine Mannschaft zu schlagen. 73 Teams nahmen diese Herausforderung an. Und auch, wenn sich Feller in Topform präsentierte, reichte es für das Ski-Ass und das von ihm gecastete Team knapp nicht für den Sieg. "Es war heute einfach brutal. Im Grunde sind die Hindernisse nicht schwer zu überwinden, aber dennoch schießt der Puls jedesmal in die Höhe. 100 Meter vor dem Ziel hätte sich beinahe sogar mein Mittagessen wieder verabschiedet", lachte der sympathische Fieberbrunner.

(Quelle: S24)

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