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Bad Gasteins neuer Freeski-Stern heißt Jesper Tjäder

Zum siebten Mal begeisterte das mittlerweile legendäre Red Bull PlayStreets in Bad Gastein (Pongau) tausende Zuschauer aus aller Herren Länder. Angeheizt von der großartigen Stimmung liefen die 19 Rider am 24. Februar zur Höchstform auf.

Aus 11 unterschiedlichen Nationen waren die 19 Hauptdarsteller nach Bad Gastein gekommen, um bei der siebten Auflage von Red Bull PlayStreets den geschichtsträchtigen Wintersportort zu rocken. Von Schweden bis Frankreich, aus den USA, Kanada und Andorra – insgesamt elf Nationen und noch mehr klingende Namen der Freestyle-Skiing-Szene brachten am 24. Februar die begeisterte Masse zum Jubeln.

Athleten in Bad Gastein gefordert

Das hohe Niveau und der Schneefall auf der schwierigen Strecke forderten die Athleten zusätzlich. Die Rider setzten in den Finalrunden dem bis dahin Gezeigten aber noch Einiges drauf. Angeheizt vom Jubel der 13.000 begeisterten Zuschauer gaben Jesper Tjäder und Andri Ragettli ihr absolut Bestes, als sie im großen Finale um den Sieg kämpften. Bewertet von einer 3-köpfigen Jury holte sich Jesper Tjäder dann aber schließlich den verdienten ersten Platz. Er griff auch beim finalen Run tief in die Trickkiste und zeigte, dass er hier war, um den Titel mit nach Hause zu nehmen. Er startete gleich mit einem beeindruckenden Doppel-Flip beim ersten Obstacle und auch die Rail-Section meisterte er mit Nerven aus Stahl. „Red Bull PlayStreets ist einfach außergewöhnlich, ganz anders als all die anderen Contests. Ich kann es noch gar nicht glauben, es ist ein unbeschreibliches Gefühl diesen super coolen Event zu gewinnen“, zeigt er sich begeistert von dem Event und seinem Sieg. Der 22-jährige Schwede darf sich somit auch über seinen ganz persönlichen Stern an der Red Bull PlayStreets Wall of Fame freuen, auf welcher bereits alle Gewinner der bisherigen sechs Contests verewigt sind.

Müllauer mit starker Leistung

Der Österreicher Lukas Müllauer zeigte mit einer starken Leistung auf und konnte vor heimischem Publikum einen dritten Platz hinlegen. Der Saalfeldener konnte seinen super Platz noch gar nicht fassen: „Red Bull PlayStreets ist für mich auf alle Fälle der wichtigste Contest der Saison. Ich bin eigentlich ohne Erwartungen hergekommen und jetzt bei meinem ersten Start hier gleich aufs Podium ist Wahnsinn, ich bin super happy!“ Beachtliche Ergebnisse zeigten auch die anderen Österreicher, Tom Ritsch und Dennis Ranalter mussten sich nach sehr guten Runs ihren internationalen Konkurrenten erst im Viertelfinale geschlagen geben. Mit der neu gestalteten Strecke, welche mitten durch das historische Zentrum von Bad Gastein führte, wurde den Ridern aus 800 LKW-Ladungen Schnee eine 425 Meter lange weiße Bühne geboten, auf der sie ihre spektakulärsten Tricks zur Schau stellen konnten.

Über den Köpfen der Zuschauer

Auf den teils sehr engen Rampen über den Straßen, Dächern und Köpfen von tausenden Zuschauern zeigten die Freeskier ihr Können auf kreativste Art und Weise. Auf der Startrampe zwischen dem Salzburger Hof und der Villa Orania galt es für die Jungs Schwung  für ihre Tricks zu holen. Diese stellten sie dann beeindruckend auf den vielen Obstacles, wie etwa dem „Quarter Pipe Transfer“, dem „Multi-Hip Jump“, der „Coping Box“, einem steilen „Step Down“ und dem „Transfer Hip“ zur Schau bevor es noch über etliche Rails ins Ziel beim Jägerhäusl ging. Nach der Siegerehrung wurde der neue Red Bull PlayStreets Champion bei der After-Contest-Party im Ginger N‘ Gin noch ausgiebig gefeiert.

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(Quelle: S24)

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