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Brand im Heizkraftwerk Wagrain

Die Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort. Aktivnews
Die Feuerwehren waren mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort.

Zu einem Großeinsatz der Feuerwehren Wagrain und Kleinarl ist es Dienstagfrüh im Heizkraftwerk Wagrain (Pongau) gekommen.

Um 06.15 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, weil sich ein Hackschnitzelhaufen, der im Heizkraftwerk als Brennstoff verwendet wird, vermutlich selbst entzündet hat.

Feuerwehr spürt Glutnester auf

Die Feuerwehrkräfte waren vorerst damit beschäftigt das Feuer zu löschen, die Glutnester aufzuspüren und so eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. „Es handelte sich um einen mittelgroßen Brand“, so OFK Alexander Guggenberger von der FF Wagrain im Gespräch mit SALZBURG24.

Sorgfalt bei Löscharbeiten

Der Hackschnitzelhaufen musste mittels Radlader abgetragen und einzeln abgelöscht werden. Hackschnitzel können sich so wie auch Heu selbst entzünden, da die Feuchtigkeit im Inneren des Haufen beim beginnenden Zersetzungsprozess enorme Temperaturen freisetzen kann und diese dann nicht entweichen kann. Das Zuführen von Frischluft kann zu einem offenen Feuer führen.

Bei Landwirtschaften wird deswegen oftmals eine Temperatursonde eingesetzt, die im Inneren des Heustocks die Temperatur misst. Dieses Verfahren wird derzeit bei nur wenigen Heizkraftwerken verwendet.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 17.09.2019 um 04:15 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/brand-im-heizkraftwerk-wagrain-41603272

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