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Einbrecher in Salzburger Eisenwerk gestört: Täter auf der Flucht

Ein Mitarbeiter eines Bewachungsunternehmen hat in der Nacht auf Sonntag auf dem Gelände des Eisenwerks Sulzau-Werfen im Salzburger Pongau mehrere Einbrecher entdeckt und Alarm geschlagen.

"Der Mann hat gegen 23.15 Uhr die Personen am Schirm einer Überwachungskamera gesehen und sofort einen Notruf abgegeben. Das dürften die Täter aber bemerkt haben", berichtete Polizeisprecher Anton Schentz.

Polizei fahndet mit Hubschrauber nach Einbrecher

Die Polizei startete eine Großfahndung und setzte zehn Streifenwagenbesatzungen, zwei Diensthundeeinheiten und einem Wärmebild-Helikopter ein. Die Maßnahmen ergaben aber keinen unmittelbaren Erfolg.

Metalllegierung zum Abtransport bereits vorbereitet

Die Täter hatten bereits neun 35-Kilogramm Säcke der hochwertigen Metalllegierung "Ferro-Molybdän" zum Abtransport vorbereitet. Das Material hat laut Polizei einen Wert von rund 60 Euro pro Kilo, der Schaden wäre mit fast 19.000 Euro hoch gewesen. Die Männer dürften mit einem dunklen Lieferwagen unterwegs sein und könnten über die nahe Autobahn geflüchtet sein. "Wir gehen derzeit von vier Tätern aus. Die Aufnahmen aus der Überwachungskamera sind von guter Qualität", betonte Schentz. Die Verdächtigen hatten allesamt rote Arbeitshandschuhe an und trugen sportlicher Bekleidung. Man hoffe auf weitere Erkenntnisse, wenn die Spurensicherung ihre Arbeit abgeschlossen habe. Das Eisenwerk Sulzau-Werfen in der Gemeinde Tenneck zählt zu den weltweit führenden Walzengießereien. Das Unternehmen beschäftigt etwa 260 Mitarbeiter und erzielte 2011 einen Umsatz von 79 Millionen Euro. 99 Prozent der Erzeugnisse gehen in den Export. (APA)
(Quelle: S24)

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