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Eiskletterer verbringen Nacht in Bad Gastein im Freien

Die Sportler wurden am Sonntag per Hubschrauber gerettet. (Symbolbild) Bilderbox
Die Sportler wurden am Sonntag per Hubschrauber gerettet. (Symbolbild)

Zwei rumänische Eiskletterer haben die Nacht auf Sonntag in Bad Gastein im Pongau im Freien verbracht. Die Sportler fanden den Abstieg vom Eisfall "Mordor" in der Dunkelheit nicht mehr. Bei Tagesanbruch verständigten sie die Polizei. Die Besatzung des Hubschraubers Libelle konnte die beiden unverletzten Rumänen gegen Mittag bergen, berichtete die Polizei Salzburg.

Die Eiskletterer im Alter von 35 und 39 Jahren stiegen bereits Samstagfrüh in den 300 Meter hohen Eisfall ein. Der Wasserfall weist einen Schwierigkeitsgrad von "5" auf. Wegen der schlechten Eisverhältnisse und Eisschlag brauchten die beiden Männer zwölf Stunden, bis sie am oberen Ende des Wasserfalls angelangt waren. Durch die dann herrschende Dunkelheit fanden die beiden Eiskletterer den Abstieg über das Gelände ins Tal jedoch nicht mehr. Sie verbrachten die Nacht im Freien. Da sie bei Tagesanbruch den Abstieg ins Tal weiterhin nicht fanden, verständigten sie telefonisch die Polizei.

(APA/SALZBURG24)

(Quelle: S24)

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