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Erstmals 3D-Röntgenbilder in Krankenhaus Schwarzach

Das Gerät bewegt sich um den Patienten. Kardinal Schwarzenberg Klinikum
Das Gerät bewegt sich um den Patienten.

Im Kardinal Schwarzenberg Klinikum in Schwarzach wurden vor kurzem zwei neue Röntgen-Aufnahmeplätze in Betrieb genommen. Neben einem High-End-System für konventionelle 2D-Bildgebung kommt mit dem „Multitom Rax“ – erstmalig in Österreich – ein Roboter-basiertes Röntgensystem zum Einsatz, das 3D-Aufnahmen ermöglicht.

Im Pongau sind damit sowohl noch genauere als auch neue Diagnosen möglich. Patienten profitieren von einer niedrigeren Strahlenbelastung, dem Wegfall mühsamer Umlagerungen und Raumwechsel zwischen verschiedenen Untersuchungen sowie von kürzeren Wartezeiten. Das Klinikum hat in Geräte und Raumadaptionen insgesamt 730.000 Euro investiert.

Scanner bewegt sich um den Patienten

Indem sich Röhre und Detektor des Systems um den Patienten in die entsprechende Untersuchungsposition bewegen, werden vor allem für bewegungsunfähige oder Notfall-Patienten unnötige Schmerzen und Risiken minimiert. Dank des frei positionierbaren Detektors können unterschiedliche statische wie dynamische Aufnahmen nacheinander gemacht werden.

Ein Beispiel: Bei Verdacht auf einen Haarriss im Armknochen konnte bislang nur eine 3D-Aufnahme im Computertomographen (CT) für Diagnosesicherheit sorgen. Dafür musste der Patient in den CT-Raum gebracht werden und dort bei den Aufnahmen den verletzten Arm über den Kopf halten – eine schmerzhafte Lagerung. Beim“Multitom Rax” kann die Aufnahme dagegen gleich am selben System, in patientenschonender Haltung gemacht werden.

Aufgerufen am 19.11.2018 um 02:13 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/erstmals-3d-roentgenbilder-in-krankenhaus-schwarzach-58613818

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