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Evakuierungsübung von Feuerwehr und Rotem Kreuz in Obertauern

Die Übung von Feuerwehr und Rotem Kreuz in Obertauern Feuerwehr Bezirk Pongau
Die Übung von Feuerwehr und Rotem Kreuz in Obertauern

In einer groß angelegten Übung von Rotem Kreuz, Polizei und Feuerwehr wurde in Obertauern eine Evakuierung des Hotels Wismeyerhaus in Obertauern erprobt. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzorganisationen in einem Großschadensereignis mit einer hohen Anzahl an verletzten Personen zu üben.

Annahme war eine Gas-Explosion im Erdgeschoß des Hotel-Gebäudes, durch welche Teilbereiche des Gebäudes eingestürzt sowie weitere Teile des Gebäudes vollständig verraucht wurden sind. Dadurch war eine Rettung der Personen über das Stiegenhaus nicht mehr möglich.

Übung im Erdgeschoss des Hotel-Gebäudes./Feuerwehr Bezirk Pongau Salzburg24
Übung im Erdgeschoss des Hotel-Gebäudes./Feuerwehr Bezirk Pongau

Alarmstufe vier

Nachdem die Feuerwehr Obertauern um 14:00 Uhr über Sirene alarmiert wurden war, wurde bereits unmittelbar nach Eintreffen am Einsatzort Alarmstufe drei ausgerufen, die in Folge auf Grund dem hohen Bedarf an Atemschutzkräften auf Alarmstufe vier erhöht wurde. Die eingeschlossenen Personen wurden über die Drehleitern Obertauern, Altenmarkt sowie den Hubsteiger aus St. Johann im Pongau über die Fenster des Gebäudes gerettet und dem Roten Kreuz zur weiteren Betreuung übergeben.

Atemschutzübung

Die Feuerwehren der Gemeinden Obertauern, Untertauern, Tweng, Mauterndorf, St. Johann im Pongau, Altenmarkt, Bischofshofen, Tamsweg, Radstadt und Mariapfarr führten unter schwerem Atemschutz die Rettung der Personen aus dem Gebäude sowie die unmittelbare Brandbekämpfung durch. Die geretteten Hotelgäste wurden anschließend dem Roten Kreuz übergeben, welches mit drei Notärzten unter der Leitung von Werner Aufmesser die medizinische Versorgung der Patienten sicherstellte und den Transport in die umliegenden Krankenhäuser in Schwarzach, Schladming und Spittal veranlasste. Hierzu wurden Rettungswagen sowie zur Unterstützung der Rettungshubschrauber Martin 1 eingesetzt. Die unverletzten Personen wurden weiterhin durch ein Kriseninterventionsteam seelsorgerisch betreut.

Problemlose Zusammenarbeit

Problemlose Zusammenarbeit/Feuerwehr Bezirk Pongau Salzburg24
Problemlose Zusammenarbeit/Feuerwehr Bezirk Pongau

„Die Zusammenarbeit der einzelnen Einsatzorganisationen funktionierte problemlos und zeigt, dass die Blaulichtorganisationen auch bei Großschadenslagen optimal zusammenarbeiten und so auch eine große Anzahl an verletzten Personen in einem kurzen Zeitraum optimal retten, betreuen und versorgen können“, so Bezirksfeuerwehrkommandant BR Robert Lottermoser.

Personen drei Stunden eingeschlossen

Die eingeschlossenen Personen konnten in drei Stunden gerettet werden/Feuerwehr Bezirk Pongau Salzburg24
Die eingeschlossenen Personen konnten in drei Stunden gerettet werden/Feuerwehr Bezirk Pongau

Innerhalb von rund drei Stunden konnten alle eingeschlossenen Personen gerettet und einer jeweils optimalen medizinischen Versorgung zugeführt werden. „Besonders hervorzuheben ist auch das Engagement der Bevölkerung in Obertauern, welche die Übung bei Regen und Temperaturen um die Null Grad als Statisten unterstütze. Aber auch das Engagement und die Motivation der teilnehmenden Einsatzkräfte zeigte, dass man in Obertauern für die kommende Winter-Saison wieder bestens gerüstet ist“, freut sich OBI Bernhard Lürzer, LöschzugsKommandant Obertauern der Freiwilligen Feuerwehr.

An der Übung, deren Vorbereitungszeit rund sechs Monaten betrug, nahmen insgesamt 178 Einsatzkräfte mit 30 Fahrzeugen sowie 90 Statisten aus der Bevölkerung teil. Die Übung konnte um 18:00 Uhr erfolgreich beendet werden.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 15.04.2021 um 01:40 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/evakuierungsuebung-von-feuerwehr-und-rotem-kreuz-in-obertauern-48335785

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