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Frau täuschte Handtaschenraub vor

Eine 38-jährige Pongauerin gab Ende Juni an, von einem Unbekannten ausgeraubt und in die Gasteiner Ache gestoßen worden zu sein. Es stellte sich raus, dass sie den Raub nur vortäuschte.

Nachdem eine 38-jährige Frau aus dem Pongau Ende Juni den Raub ihrer Handtasche bei der Polizei anzeigte, stellte sich nun heraus dass sie die Tat nur vortäuschte.

Das angebliche Opfer wurde nicht, wie ursprünglich behauptet, in die Gasteiner Ache gestoßen, sondern fiel aus eigenem Verschulden über die Böschung. Ursache dafür dürfte ein Kreislaufzusammenbruch aufgrund übermäßigen Alkoholgenusses und Schlafmangels gewesen sein.
Da sich die Frau zutiefst schämte, gab sie ihrem Lebensgefährten gegenüber an, von einem Unbekannten beraubt und gestoßen worden zu sein. Dieser verständigte unverzüglich die Polizei. Gegenüber den ermittelnden Beamten blieb die 38-Jährige vorerst bei ihrer Behauptung.

Die Handtasche wurde völlig durchnässt von einer Passantin aufgefunden. Vermutlich wurde die Tasche vom Wasser mitgerissen und am gegenüber liegenden Flussufer angespült.
Bei mehreren Befragungen kam es zu Ungereimtheiten in den Aussagen der Geschädigten, die sich auch nicht mit den Aussagen eines Zeugen deckten. Schließlich gestand sie, den Raub nur vorgetäuscht zu haben.

(Quelle: S24)

Aufgerufen am 19.07.2019 um 02:44 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/frau-t228uschte-handtaschenraub-vor-59249449

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