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Gasteiner Perchtenlauf führt jahrhundertealte Tradition fort

Nur alle vier Jahre geht der Perchtenlauf zwischen Bad Gastein und Bad Hofgastein (Pongau) über die Bühne. 140 Figuren aus der Mythologie und Sagenwelt sind mit dabei. Wir haben die Bilder vom Lauf am Neujahrstag. Mehr Bilder gibt es hier.

Die Kappenträger, die Heiligen Drei Könige, die Hanswurste und Frau Perchta sollen im Gasteinertal dafür sorgen, dass Glück und Gesundheit Einzug halten. Der Brauchtum kann laut den Veranstaltern auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblicken.

Altes Erbe des Gasteiner Perchtenlaufs

Schon im 14. Jahrhundert wurden demnach die Perchten erstmalig erwähnt, danach immer wieder unter Strafe verboten. 2011 wurde der Brauch in die UNESCO-Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen.

Lange Wege, schwere Masken im Gasteinertal

Der Perchtenlauf in Gastein verläuft nach einem strengen Reglement. Die Zusammenkunft der Perchtenläufer erfolgt bei Dunkelheit früh am Morgen und endet erst wieder gegen 18.00 Uhr, wenn es wieder finster ist. Die Perchtenläufer haben pro Tag und Lauf eine Gehzeit bis zu neun Stunden und eine Strecke von rund 16 km mit ihren bis zu 50 kg schweren Masken zurückzulegen. Nach alter Überlieferung dürfen am Perchtenlauf auch keine Frauen teilnehmen.

Der nächste Lauf geht am 6. Jänner über die Bühne.

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