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Ingelsberg: Sprengung nach Felssturz

Die Straße unterhalb des Ingelsbergs muss gesperrt werden. Land Salzburg/Gerald Valentin
Die Straße unterhalb des Ingelsbergs muss gesperrt werden.

500 Kubikmeter Gestein sind letzte Woche nördlich von Bad Hofgastein (Pongau) auf dem Ingelsberg herabgestürzt. Weil sich noch weitere große und schwere Felsen in der Wand befinden, wird am Freitag das Sprengkommando anrücken.

"Nachdem sich noch zwei 20 Kubikmeter große und jeweils rund 50 Tonnen schwere Felsen in der Wand befinden, ist eine Sprengung notwendig. Diese erfolgt am Freitag, 8. Dezember, um 9.00 Uhr. Während der Sprengung wird die Gasteiner Straße B167 rund eine Viertelstunde lang beim Kreisverkehr an der nördlichen Ortseinfahrt gesperrt. Vorsorglich werden auch einige Häuser im Gefährdungsbereich evakuiert", so Norbert Paßrucker, Katastrophenreferent der Bezirkshauptmannschaft St. Johann.

Nicht allzu viel Verkehr erwartet

"Wir haben uns gemeinsam für diesen Termin entschieden, da am Feiertag um diese Uhrzeit nicht allzuviel Verkehr zu erwarten ist", so Paßrucker weiter. Die gesamten Maßnahmen werden von der Bezirkshauptmannschaft St. Johann gemeinsam mit den Experten des Landesgeologischen Dienstes und der Wildbach- und Lawinenverbauung koordiniert.

Kontrollflug nach Sprengung am Ingelsberg

Anschließend an die Sprengung wird bei einem Flug über das Gebiet gemeinsam mit dem Landesgeologen kontrolliert, ob die Sprengung den gewünschten Erfolg gebracht hat. In der kommenden Woche wird dann noch das gesprengte Gestein aus den dort vorhandenen Schutzbauten geräumt.

Aufgerufen am 17.12.2018 um 03:54 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/ingelsberg-sprengung-nach-felssturz-57529987

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