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Kletterer stürzt in die Tiefe: Beinbruch

Am sogenannten „Sepperlpfeiler“ im Tennengebirge, unweit der Werfener Hütte (Pfarrwerfen/Pongau) ereignete sich am Samstag ein Kletterunfall mit einem Verletzten.

Zwei Kletterer, ein 50- und ein 24-jähriger Bergsteiger aus Bayern, wollten eigentlich die Kletterroute "Südrampe", Schwierigkeitsgrad max. 4+ in Angriff nehmen, gerieten aber wegen fehlender Ortskenntnisse auf die Kletterroute "Siddhartha", Schwierigkeitsgrad max. 7-8. In der zweiten Seillänge rutschte der, im Vorstieg kletternde 50-jährige Sportler oberhalb der 4. Sicherung am Fels aus und fiel ca. 3 Meter in die Tiefe, wo er mit dem rechten Bein hart auf einem Felsschroffen aufschlug und danach im Seil hängen blieb. Bei dem Absturz zog sich der Bayer vermutlich eine offene Fraktur des Unterschenkels zu.

Zwei Bergeversuche abgebrochen

Zwei weitere Kletterer, sowie zwei zufällig auf der Werfener Hütte anwesende Bergretter aus Werfen hörten die Hilferufe, stiegen zum Verunglückten auf und leisteten Erste Hilfe. Der alarmierte Rettungshubschrauber Martin musste aufgrund starker Turbulenzen zwei Bergeversuche aus der Wand mit dem 40m bzw. 60m Seil abbrechen. Der Verunglückte wurde von den anwesenden Bergsteigern und der Alpinpolizei aus der Wand abgeseilt und danach mittels Taubergung vom Rettungshubschrauber geborgen. Der Kletterer wurde nach der Erstversorgung durch den Notarzt ins KH Schwarzach geflogen. (Aktivnews)
(Quelle: S24)

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