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Bereits 16 Fälle

Neue Masern-Erkrankung im Pongau

THEMENBILD IMPFEN =.jpg Land Salzburg
Die Masern-Impfung kann jederzeit nachgeholt werden.

Im Pongau gibt es einen neuen Masernfall: Wie das Land Salzburg in einer Aussendung berichtet, ist am vergangenen Sonntag eine weitere Person erkrankt. Im gesamten Bundesland gibt es seit Jänner somit bereits 16 Fälle.

Masern ist eine der ansteckendsten Krankheiten und kommt durch Einatmen infektiöser Tröpfchen beim Sprechen, Husten und Niesen sowie durch Kontakt mit infektiösen Sekreten aus Nase und Rachen zu Stande. Die Inkubationszeit beträgt acht bis zehn Tage bis zum Beginn des katarrhalischen Stadiums (Schnupfen, Bindehautentzündung, Husten etc.) bzw. 14 Tage bis zum Ausbruch des typischen Ausschlags, was aber auch bis zu 21 Tage dauern kann.

masern2.jpg Land Salzburg
Im Bundesland Salzburg gibt es beriets 16 Masern-Fälle. 

Masern sind meldepflichtig

Die Ansteckungsgefahr beginnt vier bis fünf Tage vor dem Auftreten des Ausschlags und hält bis zu vier Tage nach dem Auftreten an. Masern sind gemäß Epidemiegesetz an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde (Gesundheitsamt) meldepflichtig. Jeder, der die Krankheit nicht durchgemacht hat und nicht immun ist, soll zweimal geimpft sein. Die Impfung kann jederzeit nachgeholt werden, wobei die zweite Teilimpfung im Abstand von wenigstens vier Wochen zur ersten erfolgen soll.

(Quelle: SALZBURG24)

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