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Mutmaßlicher Mord in Bischofshofen: 44-jähriger Landwirt in U-Haft

Der Landwirt und seine Mutter lebten gemeinsam in diesem Haus in Bischofshofen. APA/FRANZ NEUMAYR
Der Landwirt und seine Mutter lebten gemeinsam in diesem Haus in Bischofshofen.

Das Landesgericht Salzburg hat am Sonntag die Untersuchungshaft über den 44-jährigen Landwirt verhängt, der vergangenen Mittwoch in Bischofshofen seine Mutter mit einem Gewehr erschossen haben soll. Die Leiche der Frau wurde am Freitag in der Jauchegrube des Bauernhofes entdeckt. Sie soll laut Polizei am Montag obduziert werden.

"Aufgrund der derzeitigen Ermittlungsergebnisse ist von einem dringenden Tatverdacht in Richtung des Verbrechens des Mordes auszugehen", hieß es vom Mediensprecher des Landesgerichts, Peter Egger. Die Entscheidung sei für zwei Wochen wirksam, danach gebe es eine erneute Haftprüfung.

Motiv: Landwirt wollte Mutter "erlösen"

Der Landwirt hat die Tat zugegeben, als ihn die Polizei befragte. Die Schwester hatte die Mutter zuvor als vermisst gemeldet. Als Motiv gab der Mann an, seine Mutter sei vor zehn Jahren gegen eine andere Frau ausgetauscht worden. Zudem sei sie alt gewesen, er wollte sie "erlösen". Die Polizei nimmt eine psychische Erkrankung des mutmaßlichen Täters an.

Getötete am Montag obduziert

Zur Verhängung der Untersuchungshaft hat der Beschuldigte keine Rechtsmittelerklärung abgegeben. Er hat einen Verfahrenshilfeverteidiger beantragt. Am Montag soll die Leiche der 78-Jährigen obduziert werden, sagte Polizeisprecher Hans Wolfgruber auf APA-Anfrage. Gleichzeitig werde die Tatwaffe abgeglichen. Nach dem Obduktionsergebnis werde der Verdächtige erneut befragt.

(APA)

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(Quelle: S24)

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