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Radstadt: Homophober "Witz" von FPÖ-Kandidatin

Entschuldigung nach Facebook-Posting

 SN/AP
Für Wirbel sorgt ein homophobes Facebook-Posting einer FPÖ-Kandidatin. (SYMBOLBILD)

Im Vorfeld der Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen im Land Salzburg am 10. März hat ein Facebook-Beitrag einer FPÖ-Listenkandidatin in Radstadt (Pongau) für Aufregung gesorgt. Elisabeth Sendlhofer schrieb auf ihrer privaten Seite "Der Schwule lässt die Arbeit ruh'n - und freut sich auf den afternoon". Das homophobe Posting wurde mittlerweile gelöscht und Sendlhofer hat sich dafür entschuldigt.

Radstadt

Sendlhofer kandidiert auf FPÖ-Listenplatz 9 in Radstadt, der besagte Beitrag wurde am 16. Februar veröffentlicht. "Kurz nach der Veröffentlichung wurde der Post wieder entfernt. Die Kandidatin entschuldigt sich für die Verbreitung dieses uralten und zutiefst geschmacklosen Wortwitzes", gab FPÖ-Landessprecher Dom Kamper gegenüber SALZBURG24 bekannt.

FPÖ Radstadt Facebook/Screenshot
Im Vorfeld der Gemeindewahlen hat ein Facebook-Posting einer FPÖ-Kandidatin in Radstadt (Pongau) für Aufregung gesorgt.

Nur ein Kandidat in Radstadt

In der 5.000-Einwohner-Gemeinde Radstadt gibt es übrigens keinen Bürgermeisterkandidat seitens der ÖVP und SPÖ. Lachender Dritter dürfte also Stadtrat Christian Pewny (FPÖ) sein, der am Sonntag ohne einen Gegenkandidaten antritt.

Aufgerufen am 22.03.2019 um 06:58 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/pongau-radstadt-homophober-witz-von-fpoe-kandidatin-66880693

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