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Unfall fordert zwei Verletzte

Sattelschlepper blockiert A10 bei Hüttau stundenlang

Heftiger Crash nahe Reittunnel

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem Sattelschlepper und einem Pkw ist es Dienstagnachmittag auf der Tauernautobahn (A10) kurz nach dem Reittunnel bei Hüttau (Pongau) gekommen. Zwei Verletzte wurden ins Spital gebracht. Die A10 war am Knoten Pongau in Fahrtrichtung Villach bis in die Abendstunden gesperrt.

Pfarrwerfen, Werfen, Hüttau

Die beiden Fahrzeuge kollidierten gegen 14 Uhr etwa einen Kilometer nach dem Reittunnel. Dabei wurde das Auto schwer beschädigt, wie die Feuerwehr Pfarrwerfen am Abend mitteilte. Wie die Polizei am Mittwoch in einer Aussendung ergänzte, sei das Schwerfahrzeug aus bisher unbekannter Ursache immer weiter auf den linken Fahrstreifen geraten und kollidierte dort mit dem Pkw eines 68-jährigen Burgenländers. Der Autofahrer konnte die Kollision trotz Vollbremsung nicht mehr verhindern und wurde vom Sattelanhänger gegen die Mittelschiene gedrückt.

Verunfallter Sattelschlepper blockiert A10

Dadurch stellte sich der Lkw quer über alle Fahrstreifen und verkeilte sich zwischen den Leitplanken. Rasch konnte – entgegen erster Meldungen – bezüglich der eingeklemmten Personen Entwarnung gegeben werden. "Alle Beteiligten konnten ihre Fahrzeuge bereits verlassen", so die FF Pfarrwerfen. Bei dem Unfall wurde der 69-jährige Beifahrer des Pkw und der 42-jährige mazedonische Lkw-Lenker verletzt, wobei der Beifahrer nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Lkw-Lenker mittels Rettungshubschraubers in das Krankenhaus Schwarzach gebracht wurden.

A10 bei Hüttau: Sattelschlepper contra Pkw Freiwillige Feuerwehr Pfarrwerfen
Zu einem schweren Unfall kam es auf der A10 bei Hüttau.

Sechsstündiger Einsatz bei Hüttau

Durch den Unfall trat zudem eine große Menge Diesel aus dem Tank der Zugmaschine aus. Die Feuerwehren konnten in einem "materialintensiven Einsatz noch über 100 Liter Kraftstoff auffangen und umpumpen". Eine unbekannte Menge war allerdings bereits ausgetreten, die Umweltbehörde wurde entsprechend informiert.

Es bildete sich laut Polizei ein zehn Kilometer langer Rückstau. Die Arbeiten an der Mittelleitschiene und der Lärmschutzwand werden am Mittwoch weitergeführt.

Der insgesamt rund sechsstündige Einsatz auf der gesperrten A10 dauerte bis etwa 20.45 Uhr an. Die Feuerwehren Pfarrwerfen und Werfen standen mit sechs Fahrzeugen und 32 Floriani im Einsatz.

(Quelle: SALZBURG24)

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