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Stundenlange Suche und Bergung einer Verletzten am Frauenkogel

Die komplizierte Bergung am Frauenkogel dauerte Stunden. Bergrettung Hüttschlag/Markus Rettenwender
Die komplizierte Bergung am Frauenkogel dauerte Stunden.

Die Bergretter in Bad Hofgastein und Hüttschlag (Pongau) standen am Samstag im Einsatz. Eine 81-jährige Urlauberin setzte einen Notruf ab, weil sie am Frauenkogel (2.424 Meter) abgestürzt war. Die Frau gab an verletzt zu sein, dann war sie telefonisch nicht mehr erreichbar. Die Bergretter machten sich auf die stundenlange Suche nach der Verletzten.

Am Telefon gab die Urlauberin aus Wien noch an, im Bereich der Rastötzenalm abgestürzt zu sein. Danach war sie nicht mehr erreichbar. Die Bergretter machten sich an den Aufstieg und durchsuchten gemeinsam mit Hundesführern das Gebiet in Richtung Gamskarkogel/Frauenkogel. Nachdem sie nicht aufgefunden werden konnte und eine Handypeilung ergab, dass sie wohl eher im Hüttschlager Teilbereich sein könnte, alarmierte man die Bergretter aus Hüttschlag gegen 23 Uhr.

Urlauberin am Frauenkogel abgestürzt

Nach weiteren drei Stunden Suche konnten sie die Verletzte schließlich um 2.00 Uhr morgens finden. Sie lag 100 Meter unter dem Frauenkogel. Die Wienerin dürfte sich im Nebel verstiegen haben und war dabei abgestürzt, berichtet die Bergrettung Salzburg in einer Aussendung am Sonntag. "Beim Eintreffen der Bergretter war die Frau in einem schlechten Zustand und kaum ansprechbar", sagte Sprecherin Maria Riedler. Die Verletzungen seien aber nicht schwer gewesen.

Stundenlange Bergung in Hüttschlag

In einer mehreren Stunden andauernden Rettungsaktion wurde die Frau mittels Seilbergung und Universaltrage aus dem steilen, abschüssigen Gelände geborgen. Anschließend wurde sie vor Ort notversorgt. Ein Abtransport war in der Nacht nicht möglich, deshalb blieben Männer der Bergrettung bis in die Morgenstunden bei der Frau am Berg. Um 7.15 Uhr konnte die Wienerin vom Rettungshubschrauber geborgen werden.

Im Einsatz standen 35 Bergretter, die Polizei samt Alpiner Einsatzgruppe und das Team des Polizeihubschraubers Libelle.

(SALZBURG24/APA)

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