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Suchaktion nach vier vermissten Ungarn im Salzburger Hochkönig-Gebiet

Salzburger Bergretter haben sich am Sonntag auf eine Suchaktion nach Alpinisten aus Ungarn gemacht, die sich im Hochkönig-Gebiet bei schlechtem Wetter verirrt hatten. Vier Bergsteiger waren am frühen Nachmittag noch vermisst, fünf Ungarn sind bereits aufgetaucht.

"Drei Bergsteiger konnten selbst in Richtung Mühlbach absteigen, sie sind erschöpft angekommen. Die zwei anderen wurden von der Bergrettung im Bereich der Torsäule heute Mittag geborgen", sagte Bergrettungs-Sprecherin Maria Riedler zur APA.

Hüttenwirt alarmierte die Bergrettung

Die neun Ungarn waren am Samstag über den Klettersteig "Königsjodler" aufgestiegen. Sie schlugen am Abend in der Nähe der "Teufelslöcher" ein Biwak auf, um dort zu übernachten. Der Hüttenwirt des Matrashauses hatte sie gegen 18.30 Uhr beobachtet. Das Wetter hatte sich verschlechtert, am Sonntagvormittag herrschten Nebel, Regen und laut Riedler oberhalb der Torsäule Schneefall. Der Wirt alarmierte die Bergrettung.

Suchaktion ohne Hubschrauber: 35 Bergretter im Einsatz

Einer der noch vier vermissten Ungarn, ein Bergführer, gab am Sonntag die Koordinaten über den vermuteten Standort durch. "Wir gehen davon aus, dass sie sich im Bereich 'Fliegerköpfl" auf rund 2.700 Meter befinden. Ein Hubschrauberflug ist leider wegen der schlechten Sichtverhältnisse nicht möglich." 35 Mitglieder der Bergrettung Mühlbach, Bischofshofen und Werfen sind im Einsatz. Die Orientierung ist aufgrund des Nebels schwierig. (APA)
(Quelle: S24)

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