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Totes Schaf: DNA bestätigt Wolfsriss

Bauer erthält Entschädigung

Wolf APA/AFP/Aris MESSINIS
Ein Wolf soll das im Mai getötete Schaf in Großarl gerissen haben.

Im Salzburg ist am Donnerstag der erste Wolfsriss in diesem Jahr bestätigt worden. Ein Landwirt in Großarl (Pongau) hatte am 22. Mai ein totes und ein verletztes Schaf auf einer Weide entdeckt. Nach Auswertung der entnommenen DNA-Proben herrscht jetzt Gewissheit. "Es war eindeutig ein Wolf", informierte am Donnerstag das Land Salzburg.

Die Herkunft des Wolfs sei noch nicht eindeutig zuordenbar, sagte der Wolfsbeauftragte des Landes Salzburg, Hubert Stock, auf Anfrage der APA. Er warte noch das schriftliche Untersuchungsergebnis des Forschungsinstituts für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) in Wien ab.

Dann könne man Angaben über das Geschlecht und das Alter des Tieres machen. Der Wolf dürfte aber bisher noch nicht in Salzburg gewesen sein. Der Landwirt erhält eine Entschädigung vom Land, falls er einen Antrag stellt.

2018 wurden 20 Schafe und Ziegen gerissen

Im Jahr 2018 seien im Pongau über 20 Schafe und Ziegen innerhalb von 14 Tagen von einem Wolf getötet worden, sagte Stock. Sechs Bauern waren damals betroffen. Dieser Wolf sei nach Niederösterreich weitergezogen. Er soll sich dort immer noch aufhalten.

(Quelle: APA)

Aufgerufen am 25.06.2019 um 01:46 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/totes-schaf-in-grossarl-gefunden-dna-bestaetigte-wolfsriss-71685457

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