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Werfenweng: Tourengeher stürzt am Eiskogel ab

Der Alpinist verunglückte bei einer Tour am Eiskogel. (Themenbild) APA/Kreiner/Archiv
Der Alpinist verunglückte bei einer Tour am Eiskogel. (Themenbild)

Ein 23-jähriger Ski-Tourengeher stürzte am Montagnachmittag am Eiskogel in Werfenweng (Pongau) 300 Meter weit in eine Rinne ab. Der Mann zog sich schwere Verletzungen zu, wie Rot-Kreuz-Sprecherin Johanna Pfeifenberger gegenüber S24 bestätigte.

Der 23-jährige Deutsche war gemeinsam mit einem gleichaltrigen Landsmann unterwegs. Die laut Polizei ortskundigen und gut ausgerüsteten Alpinisten wollten über das Kar zwischen Napf und Eiskogel abfahren. Sie wählten eine teils extrem steile und felsdurchsetzte Variante. Nach etwa 600 Metern kamen sie an eine bis zu 50 Grad steile Rinne. Während einer der Beiden im felsdurchsetzten Gelände versuchte seine Skier auszuziehen, fuhr der zweite in Rinne ein. Nach den ersten Schwüngen stürzte er Kopf voran über das felsdurchsetzte Gelände ab. Erst am Auslauf der Rinne, nach etwa 300 Metern, kam der 23-Jährige schwer verletzt zum Liegen.

Eiskogel: Beide Alpinisten werden von Hubschrauber ausgeflogen

Der im oberen Bereich der Rinne gebliebene Freund wollte zum Verletzten absteigen, scheiterte aber am schwierigen Gelände, wie die Polizei weiter berichtete. Dem Verunfallten gelang selbst den Notruf zu wählen, der andere hatte sein Handy im Auto gelassen. Der Rettungshubschrauber Martin 1 barg den Verletzten mittels Tau, er wurde ins Krankenhaus Schwarzach geflogen. Auch der andere Alpinist wurde per Hubschrauber geborgen. Weil er unter Schock stand und weder vor noch zurück konnte, nahm ihn ein Polizeihubschrauber Libelle ebenfalls per Tau auf.

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