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Wolf in Salzburg: Erste DNA-Ergebnisse bringen keine Bestätigung

Es bleibt weiter unbestätigt, ob ein Wolf in Salzburg sein Unwesen treibt. APA/dpa/Bernd Thissen
Es bleibt weiter unbestätigt, ob ein Wolf in Salzburg sein Unwesen treibt.

Jene DNA-Proben, die nach einem mutmaßlichen Wolfsangriff in Pfarrwerfen (Pongau) genommen wurden, bestätigen nicht, dass die Tiere tatsächlich von einem Wolf gerissen wurden. Dafür fehle ein eindeutiger DNA-Nachweis, wie das Land Salzburg am Mittwoch mitteilte. Andere Indizien würden aber für einen Wolfsangriff sprechen.

Ein toter Widder und ein verletztes Schaf, das notgeschlachtet werden musste, wurden am 29. April in Pfarrwerfen Opfer eines Angriffs. Die Bestätigung, dass der Angreifer ein Wolf gewesen ist, fehlt aber auch, nachdem die Ergebnisse der A-Probe nun vorliegen.

Wolf: B-Probe soll Ergebnis bringen

Eine B-Probe wird daher nun am Institut für Wildtierkunde und Ökologie an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien ausgewertet – in der Hoffnung, dass dann ein eindeutiges Ergebnis vorliegt.

Anzeichen für Wolfsangriff sind da

Trotzdem gibt es Anzeichen, dass der Angreifer ein Wolf war. "Rissbild und Vorgangsweise beispielsweise in Pfarrwerfen sowie in weiteren Fällen legen für Experten den Schluss aber nahe, dass es sich um einen Wolf handelt", sagt der Sprecher des Landes Salzburg, Franz Wieser. Derzeit geht man von acht mutmaßlichen Wolfsrissen im Bundesland Salzburg aus.

(Quelle: S24)

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