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Zwischenfall mit Hubschrauber in Tirol war kein technischer Defekt

Nach einem Zwischenfall mit einem Hubschrauber der in Salzburg ansässigen Heli Austria GmbH auf der Landeplattform der Innsbrucker Uni-Klinik haben Experten keinen technischen Defekt feststellen können.

Das berichtete der ORF Tirol am Sonntag in seinem Mittagsjournal. Die 1991 gebaute Maschine sei wieder im Einsatz und habe bereits einen ersten Rettungsflug durchgeführt.

Bei der Kontrolle durch die zuständige Flugbehörde Austro Control seien die "Feineinstellungen optimiert" worden. Firmenchef Roy Knaus führte den Vorfall auf "das Zusammentreffen mehrerer ungünstiger Umstände" zurück. Trotz des starken Föhns habe es beim Kontrollflug mit dem Helikopter der amerikanischen Marke "Bel 412" keine Probleme gegeben.

Zu dem Ereignis mit glimpflichem Ausgang war es am vergangenen Mittwoch auf der 54 Meter hohen Landeplattform der Universitätsklinik gekommen. Der Hubschrauber hatte nach dem Ausladen eines Patienten unkontrolliert abgehoben. Nach Unternehmensangaben konnte der Pilot die Maschine unter Kontrolle bringen und am Flughafen Innsbruck sicher landen.

Das Salzburger Unternehmen war in der Vergangenheit wiederholt von Zwischenfällen betroffen. Das schwerste Unglück hatte sich am 5. September 2005 ereignet. Im Skigebiet Sölden im Tiroler Ötztal hatte ein Knaus-Hubschrauber einen etwa 750 Kilo schweren Betonkübel über einer Gondel der "Schwarzen-Schneid-Bahn" verloren, die in der Folge in die Tiefe gerissen wurde. Aus einer zweiten Kabine wurden durch die Schwingungen des Seils sechs Skifahrer hinausgeschleudert. Für neun Deutsche, darunter sechs Kinder im Alter von zwölf bis 14 Jahren, endete das Unglück tödlich. (APA)

(Quelle: S24)

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