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Prozess

Postbuslenker soll Geld veruntreut haben

Spielsucht als Motiv

Gericht, Hammer Bilderbox
Der Postbuslenker wurde verurteilt. (SYMBOLBILD)

Ein ehemaliger Postbus-Chauffeur ist am Donnerstag bei einem Prozess am Landesgericht Salzburg wegen Veruntreuung von insgesamt rund 10.000 Euro, die Fahrgäste für ihre Fahrkarten bezahlt hatten, zu einer Freiheitsstrafe von drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der Angeklagte zeigte sich geständig. Als Motiv nannte er seine Spielsucht.

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Die Staatsanwaltschaft grenzte den Tatzeitraum auf 30. September 2019 bis 24. Jänner 2020 im Raum Salzburg ein. In diesem Zeitraum soll der Chauffeur Fahrtengelder in die eigene Tasche gesteckt haben. Der Schaden zulasten des ehemaligen Arbeitgebers ist etwas geringer, er beläuft sich aufgrund von Ausstände-Abdeckungen auf rund 8.200 Euro.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Der Angeklagte nahm das Urteil zwar an, da er aber ohne Verteidiger zur Verhandlung gekommen war, hat er noch drei Tage Bedenkzeit. Die Staatsanwältin verzichtete auf Rechtsmittel.

(Quelle: APA)

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