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Privatisierung: Land Salzburg erteilt klare Absage

Die drei teilweise im Besitz des Landes Salzburg befindlichen Unternehmen Salzburg AG (das Land hält 42,6 Prozent), Airport Salzburg (75 Prozent) sowie die Wohnbaugesellschaft GSWB (50 Prozent) werden heuer rund 234 Mio. Euro investieren.

Sie sichern damit etwa 2.300 Arbeitsplätze vor allem in der Baubranche, dazu kommen weitere 2.500 Arbeitsplätze in den Unternehmen selbst. Voschlägen zur Privatisierung erteilte daher am Dienstag Finanzreferent LHStv. David Brenner (S) bei einem Pressegespräch ein klare Absage.

"Privatisierung der völlig falsche Weg"

"Wenn man die Leistung der Unternehmen sieht und was sie für den Arbeitsmarkt bedeuten, dann wäre ein Verkauf strategisch der völlig falsche Weg", so Brenner, der die Betriebe auch als "Schlagadern" und "Herzstücke" des Landes bezeichnete. In dieser Frage passe zwischen den Salzburger Regierungspartnern SPÖ und ÖVP kein Blatt.

Salzburg AG invesiert 144 Mio. Euro

Der Löwenanteil der Investitionen entfällt auf den Landesversorger Salzburg AG, der heuer alleine knapp 144 Mio. Euro in die Hand nehmen wird. Knapp die Hälfte davon wird in die Netzinfrastruktur fließen, rund 47 Mio. Euro in den Kraftwerksbau sowie gut 21 Mio. Euro in den Verkehr (Lokalbahn und Stadtbus). Die GSWB investiert heuer 73 Mio. Euro in den Neubau und die Sanierung von Wohnungen, und der Salzburger Flughafen gibt 17 Mio. Euro aus, die größten Brocken sind der Bau eines neuen Towers und eines neuen Bürogebäudes. (APA)
(Quelle: S24)

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