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"Dringender Termin"

Raser brettert mit 211 km/h über A10 bei Pfarrwerfen

Fahrverbot für 53-jährigen Deutschen

Ordentlich zu tun hatten die Verkehrspolizisten in Salzburg gestern auf der A10 im Pongau und Tennengau. Ein Raser brauste etwas mit 211 km/h bei Pfarrwerfen über die Autobahn. Führerschein hatte er aber keinen dabei.

Golling an der Salzach, Pfarrwerfen

Am Vormittag des 28. Dezember nahmen Polizisten einen Pkw mit weit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn A10 bei Pfarrwerfen in Richtung Villach wahr. Im Zuge der Nachfahrt stellten die Polizisten eine Höchstgeschwindigkeit von 211 km/h bei erlaubten 130 km/h fest. Der 53-jährige Lenker aus Freilassing konnte kurz darauf angehalten und kontrolliert werden. Er gab an, dringend zu einem Termin zu müssen, der jetzt aber hinfällig ist. Der Deutsche führte keinen Führerschein mit. Er wird angezeigt und muss mit einer hohen Geldstrafe und einem Fahrverbot in Österreich rechnen.

Pongauer übersieht Höchstgeschwindigkeit auf A10

Ebenfalls am Vormittag konnte ein weiterer Lenker auf der A10 in Fahrtrichtung Salzburg mit 149 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen werden. Der 31-jährige Pongauer glaubte, dass in diesem Bereich eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h gelten würde. Er wird angezeigt.

Mehrere Mängel und Verstöße bei Lkw

Bei der Kontrolle eines österreichischen Sattelkraftfahrzeuges auf der A10 bei Golling stellten die Polizisten mehrere Mängel und Verstöße fest. Eigentlich wurde der Lkw-Lenker wegen des verschmutzen Kennzeichens seines Anhängers gestoppt. Bei genauerem Hinsehen erkannten die Beamten dann weitere Ungereimtheiten. So hatte der Mann hinter der Windschutzscheibe drei Namensschilder angebracht, welche mittels roten LEDs beleuchtet waren. Dadurch wurde vorschriftswidrig rotes Licht nach vorne ausgestrahlt und andere Fahrzeuglenker irritiert. Auch wurde das Sichtfeld des Lenkers durch diese Schilder und zusätzlich angebrachten Gardinen vor der Windschutzscheibe deutlich verringert. Bei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten des 44-jährigen österreichischen Lenkers stellten die Beamten insgesamt sechs Verstöße von zu langen Lenkzeiten, bzw. zu geringen täglichen Ruhezeiten und 22 Verstöße infolge falscher Bedingung des digitalen Kontrollgeräts fest, berichtet die Polizei am Mittwoch in einer Aussendung. Der Lenker und der Zulassungsbesitzer werden bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt. Weiters muss das Sattelzugfahrzeug zu einer besonderen technischen Überprüfung vorgeführt werden.

(Quelle: SALZBURG24)

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