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Für 250 Mio. Dollar

Red Bull baut Abfüllwerk in USA

Joint Venture mit Rauch

20090709_PD5237.HR.jpg APA/Hans Klaus Techt/Archiv
Das Werk soll den Energydrink für den wachsenden US-amerikanischen Markt abfüllen

Der Vorarlberger Getränkekonzern Rauch Fruchtsäfte investiert mit Red Bull in den USA. Über das Joint Venture RRB Beverage Operating wollen Rauch, Red Bull und Ball Corporation ein Dosen-Abfüllwerk im US-Bundesstaat Arizona errichten. In den nächsten fünf Jahren fließen 250 Mio. US-Dollar (227 Mio. Euro) in das Projekt, 140 Arbeitsplätze entstehen, bestätigte Rauch mehrere Medienberichte.

Mit der kürzlich von der Bevölkerung abgelehnten Erweiterung in Ludesch (Bezirk Bludenz) habe das nichts zu tun, versicherte Rauch-Sprecher Daniel Wüstner am Freitag auch der APA. Die Projekte seien "völlig getrennt" zu sehen. Das Werk in einem Gewerbegebiet in Glendale, einer Stadt nahe der Hauptstadt Phoenix, sei seit dem Frühling in Vorbereitung und befindet sich bereits im Bau. Das auf einer Fläche von rund 6,5 Hektar entstehende Werk soll den Energydrink für den wachsenden US-amerikanischen Markt abfüllen, bisher wurde dieser vom Abfüllwerk im schweizerischen Grenzort Widnau (Kanton St. Gallen) bedient. Bisher wurde Red Bull von Rauch nur in Vorarlberg und der Schweiz abgefüllt, der US-Standort ist damit der erste Standort außerhalb Europas.

Rauch und Red Bull: Werk soll 2021 in Betrieb gehen

Das neue US-Werk, mit dem der Getränkehersteller wohl auch der US-Zollpolitik strategisch vorbaut, soll 2021 in Betrieb gehen. Laut Medienberichten nahm der Aludosen-Hersteller Ball Corporation in der ebenfalls in Arizona liegenden Stadt Goodyear kürzlich ein neues Werk zur Herstellung und Verpackung von leeren Dosen in Betrieb. Die dort hergestellten Dosen werden dann im Werk Glendale befüllt.

(Quelle: APA)

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