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Staus Richtung Süden

Abfahrtssperren auf A10 heuer erstmals aktiviert

Viel Geduld im Salzburger Reiseverkehr gefragt

Obwohl der Urlauberverkehr Corona-bedingt heuer deutlich abgeschwächt ist, mussten Reisende am Samstag vor allem auf der Tauernautobahn (A10) in Richtung Süden viel Geduld beweisen. Auch auf der Salzachtal Bundesstraße (B159) kam es trotz heuer erstmals aktivierter Abfahrtssperren zu erheblichen Verzögerungen.

"Viele wollen dem Stau auf der Autobahn über den Pass Lueg ausweichen. Dort stecken dann aber alle fest. Auf der Autobahn staut es über zehn Kilometer vom Ofenauer Tunnel bis Hallein zurück", berichtete ÖAMTC-Stauberater Gerhard Hollitscher kurz vor Mittag. "Und, es kommt noch einiges aus Deutschland nach", gab er einen Ausblick auf den Nachmittag, der sich nur wenige Stunde danach bewahrheitete.

A10, Stau Google Maps/Screenshot
Überblick über die Verkehrslage in Salzburg. (Stand: 12 Uhr)

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Abfahrtsperren auf der A10

Am Nachmittag wurde an den gesperrten Ausfahrten in Kuchl und Hallein (beides Tennengau) kontrolliert. Autofahrer wurden bei Kuchl wieder zurück auf die Autobahn geleitet.

Die temporären Abfahrtssperren für den Transit-Reiseverkehr auf der A10 sind 2019 eingeführt worden, um die Land- und Gemeindestraßen zu entlasten. Nachdem die Maßnahmen Wirkung gezeigt hätten, werde das Land Salzburg auch 2020 an den stärksten Reisewochenenden die Abfahrtssperren in Kraft setzen. Mitglieder eines privaten Wachdienstes unterstützen die Polizei bei den Kontrollen.

30 Kilometer Stau vor dem Karawankentunnel

Aber nicht nur in Salzburg, sondern vor allem beim Karawankentunnel zwischen Kärnten und Slowenien herrschte am Samstag viel Stau. Am Grenzübergang zu Slowenien baute sich bis Mittag ein knapp 30 Kilometer langer Stau auf, rückreichend auf die A10 bei Villach- West. Das bedeutete über drei Stunden Wartezeit, so der ÖAMTC.

Verwirrung bei Urlaubern an slowenischer Grenze

Zu Verwirrung kam es an der Grenze über den Wurzenpass. Dort wurden deutsche Urlauber, die offenbar dem Stau vor dem Karawankentunnel ausweichen wollten, wieder zurück geschickt. Die slowenischen Behörden haben für den internationalen Reiseverkehr nur Grenzstellen am Karawankentunnel (A11), dem Loiblpass (B91) und bei Spielfeld (A9) geöffnet. Die übrigen Grenzen dürfen nur slowenische und österreichische Staatsbürger benützen.

(Quelle: SALZBURG24)

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