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Reisewelle

Wieder Staus im Urlauberverkehr erwartet

Grenzkontrollen sorgen für Verzögerungen

20140802_PD1402.HR.jpg APA/FRANZ NEUMAYR/Archiv
In Salzburg ist im Bereich des Walserbergs und entlang der A10 mit Staus zu rechnen. (SYMBOLBILD)

Auch am kommenden Wochenende wird es im Reiseverkehr wieder zu Stau kommen, berichtet der ÖAMTC. Speziell an den Grenzübergängen im Süden sind stundenlange Verzögerungen zu erwarten. In Salzburg ist vor allem die Tauernautobahn (A10) betroffen.

Einerseits erwartet der ÖAMTC starken Verkehr Richtung Adria. Es beginnen die Ferien im deutschen Bundesland Baden-Württemberg. Aus Bayern, wo die Ferien vergangenes Wochenende begonnen haben, wird mit einer zweiten Reisewelle gerechnet. Viele Urlauber werden aber auch schon auf der Heimreise von der Adria Richtung Norden sein.

Urlauberverkehr in beide Richtungen

Die längsten Aufenthalte, und diesmal wohl schon in beiden Richtungen, wird es aufgrund der teils strengen Kontrollen wieder an der Haupt-Grenzübergängen zwischen Österreich und Slowenien und zwischen Slowenien und Kroatien geben, so der ÖAMTC. Bei der Rückreise der Urlauber muss aber zusätzlich am Autobahngrenzübergang Nickelsdorf von Ungarn nach Österreich und in weiterer Folge Richtung Deutschland bei Suben (A8), am Walserberg (A1) und bei Kufstein/Kiefersfelden (A12) mit Verzögerungen und Wartezeiten gerechnet werden.

Aktuelle Verkehrsinfos findet ihr HIER

Verzögerungen auf der A10

Viel Verkehr und Verzögerungen sind auch innerösterreichisch etwa in Kärnten und Salzburg auf der Tauern Autobahn (A10), in Tirol auf der Fernpass-Route (B179) zwischen dem Inntal und Füssen und im Zillertal (B169) und allgemein rund um die Ausflugsgebiete zu erwarten.

Lange Staus am vergangenen Wochenende

Am vergangenen Samstag standen Urlauber nach Angaben des ÖAMTC beispielsweise auf der nicht einmal 250 Kilometer langen Strecke von Villach über den Karawanken Tunnel (A11), Ljubljana und  Koper nach Umag in Istrien bis zu sieben Stunden im Grenzstau – vor dem Karawanken Tunnel (A11) Richtung Slowenien waren es bis zu fünf Stunden, am Grenzübergang Dragonja/Kastel von Slowenien nach Kroatien etwa zwei Stunden. Auch auf der Strecke Graz - Zagreb gab es insgesamt vier Stunden Wartezeit, und zwar bei Spielfeld (A9) und bei Gruskovje/Macelj jeweils etwa zwei Stunden.

Ausweichen über kleinere Grenzübergänge

Zwischen Österreich und Slowenien können österreichische und slowenische Staatsbürger über kleinere Grenzübergänge ausweichen, alle anderen Reisenden dürfen nur die Hauptgrenzen Karawanken Tunnel (A11), Loiblpass (B91) und den Autobahnübergang Spielfeld (A9) benutzen.

(Quelle: APA)

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Mega-Stau an slowenischer Grenze wegen Kontrollen

Grenzkontrolle, SB LM/NEUMAYR
(SYMBOLBILD)

Im Reiseverkehr Richtung Süden hat sich am Samstag bereits in der Früh ein massiver Stau vor dem Karawankentunnel (A11) in Kärnten bei der Ausreise nach Slowenien gebildet. Laut Polizei war die Kolonne gegen 6.30 Uhr rund sechs Kilometer lang, zwei Stunden später war sie bereits auf etwa 15 Kilometer angewachsen. Grund für den Stau waren Grenzkontrollen.

Die Exekutive empfahl das Ausweichen über den Loiblpass bzw. über Italien. Wie der ÖAMTC berichtete, reichte der Stau gegen 9.00 Uhr schon fast bis zum Knoten Villach zurück, für die Reisenden bedeutete das mehrere Stunden Zeitverlust. Am Loiblpass musste man rund eine Stunde auf die Ausreise warten.

Ausweichen über kleine Übergänge möglich

Am Grenzübergang Spielfeld (A9) in der Steiermark war der Stau wegen der Kontrollen etwa zehn Kilometer lang, so der ÖAMTC. Eineinhalb Stunden Verzögerung seien die Folge. Österreichische und slowenische Staatsbürger können über kleinere Grenzübergänge, etwa den Wurzenpass, ausweichen. Bürger anderer Staaten müssen die großen Grenzübergänge nehmen.

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