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Rekrut erschossen: 22-jähriger Salzburger auf Krankenstation

Polizisten vergangenen Montag am Tatort. APA/HANS PUNZ
Polizisten vergangenen Montag am Tatort.

Jener Rekrut aus Salzburg, der nach dem tödlichen Schuss in der Albrechtkaserne in Wien unter Mordverdacht steht, soll zwischenzeitlich auf die Krankenstation der Justizanstalt Josefstadt verlegt worden sein. Der 22-Jährige gelte als extrem suizidgefährdet, berichten Medien.

Wie es in einem Bericht auf "oe24.at" heißt, habe der junge Soldat "jeden Lebenswillen verloren". Bereits am Donnerstag bestätigte einer der Anwälte des Salzburgers, Manfred Arbacher-Stöger (Kanzlei Rifaat), gegenüber der APA, dass sein Mandant "gebrochen" sei. "Er kann sich nicht erklären, wie das passiert ist. Und bricht zusammen, wenn er darüber reden muss", berichtete der Rechtsvertreter.

Der Anwalt sprach weiterhin von einem Unfall. Ein ballistisches Gutachten soll klären, ob eine Patrone durch einen Aufprall des Gewehrs am Boden in den Lauf geraten könne. Laut Arbacher-Stöger sei dies möglich verwies er auf Gespräche mit Heeresangehörigen.

Salzburger bis auf Weiteres in U-Haft

Eine Obduktion des 20-Jährigen soll auch klären, in welchem Winkel die Patrone in den Kopf eingedrungen ist und ob die Waffe am Kopf aufgesetzt war. Nach der Tat am Montagabend war am Donnerstag die U-Haft über den verdächtigen 22-Jährigen verhängt worden. Diese ist vorerst bis 27. Oktober rechtswirksam.

(SALZBURG24/APA)

(Quelle: S24)

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