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Rekrut erschossen: Salzburger laut Rechtsvertreter "gebrochen"

"Er bricht zusammen, wenn er darüber reden muss", gab der Rechtsvertreter des 22-Jährigen an (Symbolbild). APA/Roland Schlager/Archiv
"Er bricht zusammen, wenn er darüber reden muss", gab der Rechtsvertreter des 22-Jährigen an (Symbolbild).

Der Rechtsvertreter des Soldaten, der seinen Kameraden am Montagabend in den Kopf geschossen hat, Manfred Arbacher-Stöger (Kanzlei Rifaat), geht weiterhin von einem Unfall aus, wie er im Gespräch mit der APA betonte.

Er möchte nun das psychiatrische sowie das ballistische Gutachten abwarten. "Er ist gebrochen", sagte Arbacher-Stöger über den psychischen Zustand seines Mandanten.

"Er bricht zusammen, wenn er darüber reden muss"

"Er kann sich nicht erklären, wie das passiert ist. Und bricht zusammen, wenn er darüber reden muss", berichtete der Rechtsvertreter. Aufgrund der Traumatisierung - die jungen Männer seien miteinander befreundet gewesen - könne sich der 22-Jährige an die Geschehnisse nur mehr teilweise erinnern, meinte der Jurist. Der Soldat hat den Angaben zufolge seinen Kameraden aufwecken wollen, dann sei "der Schuss gefallen, und plötzlich waren alle da". Mit "alle" bezeichnete der 22-Jährige die Polizei, die jedoch erst eine Stunde nach dem Vorfall am Tatort eintraf. Das psychiatrische Gutachten soll nun klären, ob die Erinnerungslücken aufgrund einer psychischen Erkrankung oder eine bloße Schutzbehauptung sind.

Wie konnte eine Patrone in den lauf geraten?

Das Sturmgewehr sei dem 22-Jährigen im Dienst am Montag einmal hinuntergefallen. Deshalb sei es denkbar, dass eine Patrone in den Lauf geraten sei, wiederholte Arbacher-Stöger. "Das haben mir Heeresangehörige bestätigt, dass das möglich ist." Ein ballistisches Gutachten soll auch darüber Aufschluss geben.

(APA)

(Quelle: S24)

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