Jetzt Live
Startseite Salzburg
Salzburg

Rekrut erschossen: Schwager des Opfers äußert sich

Salzburg24 ABD0074_20171009 - WIEN - ?STERREICH: In einem Amtsgeb?ude des ?sterreichischen Bundesheeres in der Vorgartenstra§e in Wien-Leopoldstadt ist Montagabend 09. Oktober 2017 ein Wachsoldat von seinem Kollegen erscho§en worden. - FOTO: APA/HANS PUNZ
Salzburg24

Nach dem tödlichen Schuss auf einen 20-jährigen Rekruten vergangene Woche in der Albrechtkaserne in Wien laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Ein 22-jähriger Salzburger sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Nun hat sich der Schwager des Opfers zu Wort gemeldet.

Während der Rechtsanwalt des 22-Jährigen, Manfred Arbacher-Stöger (Kanzlei Rifaat), weiterhin von einem Unfall ausgeht, hält Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, dies am Montag im ORF-Interview für unwahrscheinlich.

"Waffe darf nicht geladen werden"

"Die Vorschriften im Wachdienst sagen ganz klar, die Waffe darf nicht geladen werden. Das Laden der Waffe ist eine Tätigkeit, die man bewusst machen muss. Es kann also nicht passieren, dass man irgendwo ankommt und die Waffe lädt sich oder der Abzug wird betätigt", sagt er.

Schwager des Toten: "Weiß nicht, was ich glauben soll"

Auch der Schwager des 20-jährigen Todesopfers hat sich am Montag gegenüber dem ORF geäußert. Der Soldat bezweifelt ebenfalls, dass sich der Schuss ungewollt lösen konnte. "Ich weiß nicht, was ich glauben soll", meint er erschüttert, "ich weiß nur, dass Ismail nie mehr zurückkommt."

Tödlicher Schuss in Wien: Salzburger in U-Haft

Der 22-jährige Salzburger sitzt derweil wegen Mordverdachts in U-Haft. Sein Anwalt beschrieb ihn gegenüber Medien als "gebrochen".  Er habe Erinnerungslücken. Sowohl das psychiatrische, als auch das ballistische Gutachten seien noch ausständig, heißt es von den Ermittlern.

Aufgerufen am 15.12.2018 um 04:45 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/rekrut-erschossen-schwager-des-opfers-aeussert-sich-57131947

Kommentare

Mehr zum Thema