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Was es damit auf sich hat

Salzburgs Rotkreuz-Teststationen ändern Vorgehen

Test-Kapazität im Bundesland mehr als verdoppelt

Rotkreuz-Teststationen in Salzburg stellen auf Selbsttests um Rotes Kreuz Salzburg
Salzburgs Rotkreuz-Teststationen stellen auf beaufsichtigte Selbsttests um.

Vor den angekündigten Öffnungsschritten passt das Rote Kreuz das Testangebot in Salzburg an. Was sich ändert und was das bedeutet, haben wir für euch zusammengefasst.

Das Rote Kreuz Salzburg rechnet mit einer erhöhten Nachfrage für Corona-Tests. Ab dem 19. Mai soll es ja in Österreich Lockerungen in Gastronomie, Tourismus, Kultur und Co kommen.

 

Selbsttests in ganz Salzburg

Nach Probeläufen in vereinzelten Teststationen in Hochinzidenzgebieten, zuletzt in Hallein, werden ab morgen alle Teststationen auf beaufsichtigte und unterstützte Antigen-Selbsttests umgestellt, heißt es am Montag in einer Aussendung.

Über 1.000 Tests pro Tag möglich

Anstelle der bisher üblichen Nasenrachenabstrichtests, die nur von medizinischem Personal abgenommen werden dürfen, finden künftig die vorderen Nasenabstrichtests, auch bekannt als „Nasenbohrertests“, unter Aufsicht statt. Dies sei nicht nur für die Anwender deutlich angenehmer, sondern erhöhe auch die Durchlaufquote um ein Vielfaches.

„Mit den Nasenrachenabstrichen schafften die Rotkreuz-Helfer pro Testlinie bisher 230 Testungen pro Tag“, rechnet Landesrettungskommandant Anton Holzer vor und erklärt: „Mit dem neuen System beaufsichtigt ein Mitarbeiter bis zu fünf Personen gleichzeitig beim Abstrich, so können pro Testlinie 1.200 Testungen am Tag durchgeführt werden. Wir erhöhen damit die Kapazitäten im ganzen Bundesland von rund 70.000 Testungen pro Woche auf 200.000.“

Rotkreuz-Personal beobachtet

Durch die Beaufsichtigung und Assistenz des Personals vor Ort sei sichergestellt, dass der Abstrich korrekt durchgeführt werde. Das Ergebnis wird von den Rotkreuz-Mitarbeitern ausgewertet und sei damit fälschungssicher. Das Testergebnis erhalten die Salzburgerinnen und Salzburger dann wie gewohnt per SMS und E-Mail. Es ist für 48 Stunden gültig und gilt als offizielle Bestätigung, die beispielsweise von Gastronomie-, Kultur- und Sportbetrieben anerkannt wird.

Digitale Abwicklung auch neu

Eine weitere Neuerung, die ab Dienstag in allen Teststationen des Roten Kreuzes umgesetzt wird, ist die papierlose Abwicklung. Künftig reicht die Anmeldebestätigung auf dem Smartphone, um den Test durchführen zu können. Der ausgedruckte „Laufzettel“ gehört damit der Vergangenheit an. Zum Test mitzubringen sind neben dem Smartphone mit der Anmeldebestätigung weiterhin ein amtlicher Lichtbildausweis oder die E-Card. Die Anmeldung, Terminbuchung und -stornierung ist wie gewohnt über www.salzburg-testet.at möglich. Menschen, die kein Smartphone besitzen, können sich telefonisch bei der Gesundheitshotline 1450 anmelden, ihre Anmeldung und ihre Daten werden dann vor Ort in der Teststation noch einmal überprüft.

Corona-Infektionen leicht rückläufig

Auch am Montag hat sich im Bundesland Salzburg die leicht rückläufige Tendenz bei den mit Covid-19 infizierten Personen fortgesetzt. Die Zahl der aktiv Infizierten verringerte sich im 24-Stunden-Vergleich um 52 auf 1.120. Im Spital wurden 60 Corona-Patienten betreut, davon 19 auf der Intensivstation. Ein weiterer Todesfall wurde nicht gemeldet, damit hat sich auch die Zahl der bisherigen Todesfälle von 573 in Zusammenhang mit Covid-19 nicht verändert.

(Quelle: SALZBURG24)

Aufgerufen am 20.06.2021 um 12:16 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/rotkreuz-teststationen-in-salzburg-setzen-auf-beaufsichtigte-selbsttests-103590085

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