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"Konstruktive Zusammenarbeit"

Salzburger Landesregierung dankt Anschober

Erste Reaktionen der Politiker

Haslauer.jpg Land Salzburg / Neumayr – Leopold
Haslauer wünscht Anschober alles Gute für seine Zukunft.

Rudolf Anschober hat heute seinen Rücktritt als Gesundheits- und Sozialminister bekanntgegeben. Die Spitze der Salzburger Landesregierung dankt in einer ersten Reaktion dem Bundesminister für die stets korrekte und konstruktive Zusammenarbeit.

„Ich schätze seine ruhige und sachliche Art in politisch und gesundheitspolitisch äußerst herausfordernden Zeiten und wünsche Rudolf Anschober für die Zukunft alles Gute und vor allem Gesundheit. Die Pandemie hat uns vor noch nie dagewesenen Herausforderungen gestellt, die gilt es nicht nur, aber vor allem in den kommenden Wochen und Monaten weiter zu bewältigen“, betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) in einer ersten Reaktion.

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstag, 13. April 2021, während einer "Persönlichen Erklärung" in Wien APA/ROLAND SCHLAGER
Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) bei seiner persönlichen Erklärung am Dienstag, 13. April 2021.

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„Stets offen für die Anliegen der Länder“

Ähnlich sieht es die Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl (ÖVP). „Die Zusammenarbeit mit Bundesminister Rudolf Anschober insbesondere in der Zeit meines Vorsitzes als Gesundheitsreferent der Länder 2020 und in den vergangenen Monaten war durch die wöchentlichen Abstimmungen über die Schritte im Kampf gegen die Pandemie sehr intensiv. Ich bedanke mich bei ihm für das sehr konstruktive Miteinander gerade in dieser herausfordernden Zeit und dass er für die Anliegen der Länder stets ein offenes Ohr hatte“, so Stöckl.

SB: Anschober, Gesundheitsminister, Corona, APA/GEORG HOCHMUTH
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„Zeichen von Mut und Verantwortung“

Landeshauptmann-Stellvertreter Heinrich Schellhorn (Grüne) fügt hinzu: „Der Rücktritt von Rudi Anschober zeigt viel Mut und ein hohes Maß an Verantwortung. Ich sage Danke für seinen großen Einsatz und die gute Zusammenarbeit, für seine Klarheit und sein konsequentes Handeln. Als Sozialreferent schätze ich es, dass er seine gesundheitliche Verfassung thematisiert und damit Krankheit enttabuisiert. Ich wünsche ihm alles Gute.“

Erzbischof Lackner dankt Anschober für sein Wirken

Neben der Salzburger Landesregierung hat auch der Salzburger Erzbischof Franz Lackner sein Bedauern über den Rücktritt von Gesundheitsminister Rudolf Anschober zum Ausdruck gebracht und gleichzeitig dem scheidenden Spitzenpolitiker gedankt. In einer Stellungnahme am Dienstag attestierte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, der am selben Tag zurückgetretene Grünpolitiker habe "seine - sicherlich nicht einfache - Aufgabe in derartig schwierigen Zeiten ruhig und besonnen wahrgenommen". Anschober habe sich stets darum bemüht, während der Corona-Pandemie "das Ganze im Blick zu behalten" und sei sich seiner großen Verantwortung bewusst gewesen, "das hat man gespürt", wie Lackner anmerkte.

Den unaufgeregten und sachorientierten Kommunikationsstil des Ministers habe er stets geschätzt, versicherte der Erzbischof und schloss mit folgenden Worten: "Im Namen der Bischofskonferenz wollen wir Danke sagen und wünschen auf diesem Weg alles Gute für seinen weiteren Lebensweg."

(Quelle: SALZBURG24)

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