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SALK: Mehr Geld für Mitarbeiter und Patientenversorgung

SALK-Geschäftsführer Burkhard van der Vorst berichtete am Montag stolz, dass das Budget für das Jahr 2011 um 12,9 Millionen unterschritten wurde. Das eingesparte Geld kommt nun Patienten und Angestellten zu Gute.

Geschäftsführer Burkhard van der Vorst berichtete am Montag über die Unterschreitung des für das Jahr 2011 vereinbarten Abgangs um 12,9 Mio.€ (genehmigter Abgang 92,2 Mio.€). In Abstimmung mit dem Eigentümer können wesentliche Teile der eingesparten Budgetmittel zur Finanzierung von Personalmaßnahmen sowie für die Verbesserung der räumlichen Rahmenbedingungen für Patienten und Mitarbeiter eingesetzt werden.

Mitarbeiter sind die Basis

„Die Mitarbeiter aller Berufsgruppen sind die Basis für die Versorgung unserer Patienten. Es war mir deshalb ein großes Anliegen, die Budgetunterschreitung des Jahres 2011 in Maßnahmen für unsere Mitarbeiter sowie zur Verbesserung der baulichen Rahmenbedingungen einsetzen zu können“, betont van der Vorst.

SALK forciert Maßnahmen

Die für das abgelaufene Jahr budgetierten Mittel gehen nach Abstimmung mit dem Eigentümer nicht verloren. Sie können in Höhe von rund 3,2 Mio. Euro zur Finanzierung von Maßnahmen für die Mitarbeiter verwendet werden und fließen mit rund 9,7 Mio. Euro in die Finanzierung des Masterplans. „Fokussiert auf die Mitarbeiter sind bereits im vergangenen Jahr umfangreiche Maßnahmen erarbeitet worden, die 2012 umgesetzt werden. Diese werden weiter ergänzt. Die Mittel können wir damit auf direktem Wege zum Vorteil der Mitarbeiter einsetzen“, so der SALK-Geschäftsführer. Unter anderem gehen heuer folgende Projekte in Umsetzung: •    Karrieremodell Ärzte •    Karrieremodell Pflege •    Verbesserung der Turnusärzte-Ausbildung •    Optimierung der ärztlichen und pflegerischen Ausbildung „Unsere größte Herausforderung bleibt die Gewinnung von zusätzlichem medizinischen Personal", so van der Vorst weiter. Die Ärztestellen konnten in den vergangenen 6 Jahren um rund 23% vermehrt werden. Dabei liegt der Anteil der durch Fluktuation freien Stellen im gesamten Zeitraum unverändert bei rund 4%.

Problembereich Pflege

„Besonderer Problembereich ist aber die Pflege, bei der mit Ende 2010 fast 7% der Stellen trotz intensiver Ausschreibung und Marketingmaßnahmen unbesetzt blieben. Gegen Ende 2011 konnten wir den Trend endlich umkehren und bis auf rund 5% alle Stellen in der Pflege besetzen. Es ist erfreulich, dass unsere Anstrengungen Früchte getragen haben", sagt van der Vorst. „Weitere Maßnahmen, wie zum Beispiel die wieder eingeführte Frühjahrsklasse in der Pflegeschule sollten die Situation im laufenden Jahr erneut verbessern und die MitarbeiterInnen endlich mehr entlasten."
(Quelle: S24)

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