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Pandemie-Bekämpfung

77.000 Erststiche fehlen in Salzburg für Impfziel

Land strebt Quote von über 80 Prozent an

Impfung, Corona, SB AFP/ROBIN VAN LONKHUIJSEN
Eine Durchimpfungsquote von 80 bis 85 Prozent gilt laut Experten als Ziel, um die Corona-Pandemie wirksam zu bekämpfen.. (SYMBOLBILD)

Eine Durchimpfungsquote von 80 bis 85 Prozent gilt laut Experten als Ziel, um die Corona-Pandemie wirksam zu bekämpfen. Um diese Quote in Salzburg zu erreichen, müssten noch etwa 77.000 Menschen impfen gehen. Die Zahl der Erstimpfungen geht aber zurück.

„Um in Salzburg auf eine Vollimmunisierung von 80 Prozent der Gesamtbevölkerung zu kommen, fehlen noch 77.420 Impfungen. Für das Erreichen von 85 Prozent sind es 105.456. Zieht man die beiden impfstärksten Wochen des Jahres im November heran, in denen jeweils über 50.000 Dosen verabreicht wurden, sieht man, dass man innerhalb von zwei bis drei Wochen am Ziel sein könnte. Es gibt aber ein ,Aber‘: Die Menschen müssen die Impfmöglichkeiten auch nützen,“ so Gernot Filipp, Leiter der Landesstatistik, heute in einer Aussendung des Landes.

Immer weniger PCR-Test an Schulen schlagen an
++THEMENBILD++ Ein ?Salzburg gurgelt? PCR-Gurgeltest, aufgenommen am Donnerstag 18. November 2021.

30 Schüler in Salzburg mit Corona infiziert

Nachdem sich in der Vorwoche die Zahl der positiven Schul-PCR-Tests auf rund 1.500 halbiert hat, sind es diese Woche noch einmal weniger geworden: 1.215 PCR-Tests haben angeschlagen, das entspricht …

Zahl der Erstimpfungen sinkt

„Hatten wir vor einem Monat, damals zu Beginn des Lockdowns für Ungeimpfte, noch täglich klar über 1.000 Erstimpfungen, so wurde diese Marke im Dezember erst einmal erreicht. In der laufenden Woche ist der Höchstwert bisher bei knapp über 800“, so Filipp. In der laufenden Woche wurden bisher insgesamt 2.943 Erstimpfungen verabreicht, in der Vorwoche waren es insgesamt 3.820, eine Woche davor 5.638.

Impfdurchbrüche machen Fünftel von Infektionen aus

Der Anteil der Impfdurchbrüche bei den Neuinfektionen beträgt aktuell weniger als ein Fünftel. Am geringsten ist die 7-Tage-Inzidenz bei den über 75-Jährigen, wo sie bei nur mehr 60 liegt. Grund dafür ist die sehr hohe Impfrate und der hohe Zahl an Auffrischungsimpfungen in dieser Altersgruppe. „An diesen beiden Entwicklungen ist klar abzulesen: Die Impfung wirkt“, betont Filipp.

Covid-Station Salzburg Land Salzburg/Bernhard Kern
Eine Covid-Station.

So wird in Salzburg um Corona-Patienten gekämpft

Hunderte Pflegerinnen und Pfleger sowie Ärztinnen und Ärzte der Corona-Abteilungen in Salzburgs Spitälern kämpfen tagtäglich um das Leben ihrer Patienten. Das Medienzentrum des Landes Salzburg …

Eckdaten zur Corona-Impfung in Salzburg

  • 66,2 Prozent Durchimpfungsrate Gesamtbevölkerung
  • Gesamt 952.913 Impfdosen bisher verabreicht
  • Gesamt 212.323 Auffrischungsimpfungen bisher durchgeführt
  • 5.688 Kinderimpfungen (5 bis 11-Jährige) bisher verabreicht

symb_coronavirus symb_teststraße symb_coronatest APA/HELMUT FOHRINGER
(SYMBOLBILD)

2.899 Corona-Neuinfektionen am Freitag in Österreich

2.899 Corona-Neuinfektionen binnen der vergangenen 24 Stunden sind österreichweit gemeldet worden. Das melden die zuständigen Ministerien heute, Freitag. In Salzburg kamen 164 neue Fälle dazu.

Corona-Zahlen am Freitag

  • 3.177 aktive Infektionen
  • 133 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung
  • 26 Covid-19-Patienten auf Intensivstation
  • 771 bisher Verstorbene
  • 7-Tage-Inzidenz Land Salzburg: 295,9
  • 7-Tage-Inzidenz nach Bezirken: Tennengau 406,6; Flachgau 358,3; Stadt Salzburg 277,3; Pongau 238,4; Pinzgau 234,8; Lungau 124,3. (Stand: heute, 8.30 Uhr)

Kinderimpfstraßen gut besucht

Dr. Holger Förster, Kinderarzt und Impfreferent der Ärztekammer, berichtet von einem guten Voranschreiten der Kinderimpfungen. „Viele Eltern haben auf die Zulassung der Impfung für Kinder ab 5 Jahre gewartet und nutzen nun die Möglichkeit, sie gegen das Virus zu schützen. Es werden darüber hinaus von mir und meinen Kolleginnen und Kollegen viele Beratungsgespräche geführt, um Bedenken auszuräumen. Wichtig: Kinder mit Impfschutz erkranken, wenn überhaupt, weniger stark. Darüber hinaus reduziert sich das Risiko, dass das Virus über die Kinder weiterverteilt wird“, so Förster.

(Quelle: SALZBURG24)

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