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Blick in die Zukunft

Salzburg AG investiert 170 Mio. Euro

LH Haslauer: "Konjunkturmotor wieder ankurbeln"

In Summe investiert die Salzburg AG heuer rund 170 Mio. Euro, "die dem Wirtschaftsstandort Salzburg in schwierigen Zeiten helfen werden den Konjunkturmotor wieder anzukurbeln", wie Landeshauptmann und Salzburg-AG-Aufsichtsratsvorsitzender Wilfried Haslauer (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung erklärte.

Die Corona-Krise treffe die Salzburg AG in allen Geschäftsfeldern, heißt es in der Pressemitteilung. Demnach sei die Wirtschaftskraft und Liquidität ausreichend gesichert. Das Unternehme leiste, so Landeshauptmann Haslauer, als einer der größten Arbeitgeber im Land einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Wirtschafts- und Technologiestandortes Salzburgs.

Insgesamt investiert die Salzburg AG in diesem Jahr rund 16 Mio. Euro in erneuerbare Energie und ca. 32 Mio. Euro in den Breitbandausbau. Haslauer dazu: "In Summe investiert die Salzburg AG heuer rund 170 Mio. Euro, die dem Wirtschaftsstandort Salzburg in schwierigen Zeiten helfen werden den Konjunkturmotor wieder anzukurbeln."

Beteiligung an Windkraft-Firma

Zudem hat der Aufsichtsrat heute eine Beteiligung der Salzburg AG an der Windsfeld GmbH beschlossen. "Die Windkraftbranche hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt. Die Anlagen sind hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Effizienz enorm verbessert worden. Aus diesem Grund kann man Windkraftanlagen heute auch an komplexen Standorten verwirklichen und wirtschaftlich betreiben", sagte Haslauer. Die Beteiligung der Salzburg AG mit 20 Prozent sei ein wichtiger Schritt in Richtung 100 Prozent erneuerbare Energie aus Salzburg. 

Salzburg AG macht Einbußen 

Deutliche Umsatzrückgänge gab es heuer im ersten Halbjahr, vor allem im Bereich Verkehr. Leonhard Schitter, Vorstandssprecher der Salzburg AG: "Unsere Umsatzahlen im ersten Halbjahr 2020 liegen zwar unter den Planzahlen, die wir vor der Corona-Krise beschlossen haben. Sie sind aber besser, als noch im ersten Quartal befürchtet." Im Bereich Strom liege das Unternehmen derzeit ca. 14 Prozent unter den Planwerten, im Fernwärme-Bereich verzeichnet man einen Wert, der sich 4 Prozent unter dem errechneten Plan befindet. Am stärksten von den corona-bedingten Einschränkungen betroffen sei der öffentliche Personennahverkehr. Die Umsatzzahlen beim Obus befinden sich nach dem ersten Halbjahr rund 15 Prozent unter dem Planrahmen. Ein ähnliches Bild zeichne sich auch bei der Salzburger Lokalbahn ab, hier seien die Umsätze nicht ganz 10 Prozent unter der Planrechnung. 
 
Schitter dazu: "Eine verlässliche Prognose für das Wirtschaftsjahr 2020 ist aus heutiger Sicht kaum möglich. Wir rechnen natürlich auch für das Gesamtjahr mit einem leichten Umsatz- und Gewinnrückgang. Dank rechtzeitig eingeleiteter Gegenmaßnahmen ist unsere Liquidität und damit unsere Handlungsfähigkeit aber auf jeden Fall gesichert." 

(Quelle: SALZBURG24)

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