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Preisspanne bis zu 300 %

Das kosten Rad-Services in Salzburg

Rad, Fahrrad, Service, SB APA/ROLAND SCHLAGER/Symbolbild
Beim Rad-Service lohnt sich ein Preisvergleich.

Jene, die noch nicht in die aktuelle Radsaison gestartet sind, werden das wohl nach dem Kälteeinbruch am Wochenende machen. Dazu gehört auch, den Drahtesel auf seine Funktionstüchtigkeit zu testen. Wer nicht selbst Experte ist, lässt das Radservice beim Fachhändler machen. Die Arbeiterkammer-Salzburg (AK) hat das Preis-Leistungs-Verhältnis unter die Lupe genommen.

Bevor in die Pedale getreten wird, sollte im Sinne der eigenen Sicherheit das Rad auf Funktionstüchtigkeit geprüft werden. Das senkt das Unfallrisiko und erhöht die Lebensdauer des Rads. Preise und Leistungsumfang unterscheiden sich stark. Die aktuelle Radservice-Erhebung der AK Salzburg zeigt: Mit einem Leistungsvergleich fährt man immer besser.

Salzburg: Kosten kaum gestiegen

Die gute Nachricht zuerst: Die Kosten für eine Arbeitsstunde im Radservicebereich sind seit 2015 kaum gestiegen und liegen heute im Schnitt bei 61 Euro (+3,09 Prozent). Damit liegt die Preiserhöhung deutlich unter der Inflation, die im selben Vergleichszeitraum 6,4 Prozent betrug.

Pauschalen ohne Reparaturarbeiten

Außerdem neu: Während vor vier Jahren noch oftmals zwischen kleinem und großem Service entschieden werden konnte, bieten nur mehr zehn von 23 Betriebe Pauschalen mit unterschiedlichem Umfang an. Vielmehr wird nur noch ein Grund-Service zum Pauschalpreis angeboten. Reparaturarbeiten sind dabei nicht inkludiert. Achtung: Je nach Umfang und Zeitaufwand variieren die Preise der Pauschalangebote. Unsere Konsumentenschützer haben die jeweils günstigsten Pauschalangebote miteinander verglichen. Dabei zeigte sich eine Preisspanne von 300 Prozent (24,90 bis 75 Euro). Bei Pauschalangeboten sollte neben dem Preis, auch das Leistungsspektrum verglichen werden. Die Details der Erhebung findet ihr HIER .

Nachfragen lohnt sich

„Der Umfang einer Pauschale ist nicht normiert. Kunden sollten daher vor Auftragserteilung den möglichen Aufwand abklären. Außerdem ist es ratsam, telefonische Rücksprachen zu vereinbaren, wenn ein Mehraufwand notwendig sein sollte. Dies gilt besonders bei Anbietern, die nur nach tatsächlichem Aufwand abrechnen und Pauschalierungen (grundsätzlich) kritisch gegenüberstehen“, erklärt AK-Konsumentenschützer Christian Obermoser.

E-Bike-Pauschalen günstiger

Hervorzuheben ist laut Obermoser, dass E-Bike-Servicepauschalen im Vergleich zu 2015 günstiger geworden sind. Und zwar um zwölf Prozent. Im Schnitt kostet das Service 54,86 Euro. Eine mögliche Erklärung ist, dass das Serviceangebot häufig dem des „normalen“ Fahrrads entspricht. Teuer kann es bei unerwarteten Wartungs- und Reparaturarbeiten werden, auch diese sind in den Servicepauschalen nicht enthalten.

(Quelle: SALZBURG24)

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