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Geisterfahrer rast vor Polizei davon

Irre Flucht auf der A10

20140528_PD9771.HR.jpg APA/Barbara Gindl/Archiv
Der 60-jährige Lenker ignorierte sämtliche Anhalteversuche der Polizei und durchbrach zwei Schranken. (SYMBOLBILD)

Zu einer irren Flucht kam es Samstagnacht auf der Tauernatuobahn (A10) im Bundesland Salzburg. Ein Lenker war zuerst als Geisterfahrer unterwegs und raste dann mit bis zu 200 km/h vor der Polizei davon.

Der 60-jährige Pkw-Lenker aus Deutschland war gegen 22 Uhr als Geisterfahrer auf der A10 im Tennengau unterwegs. Das Fahrzeug wurde von einer Polizeistreife an der Kontrollstelle Kuchl angetroffen. Der Pkw-Lenker wendete daraufhin allerdings und entzog sich der Kontrolle, indem er auf der richtigen Spur in Richtung Villach mit weit überhöhter Geschwindigkeit davonfuhr. 

Pkw-Lenker durchbricht Schranken

Sämtliche Anhalteversuche seitens der Beamten, diverse Ampelrotschaltungen und Baustellen ignorierte der 60-Jährige und raste mit Geschwindigkeiten bis 200 km/h Richtung Süden, berichtet die Polizei in einer Aussendung. Auch einen künstlich erzeugten Stau an der Mautstelle St. Michael im Lungau konnte umgehen. Dabei durchbrach er zwei Schranken und raste mit unverminderter Geschwindigkeit durch den Katschbergtunnel nach Kärnten. 

Flüchtiger Lenker in Eisentratten gestoppt

Im Bereich Eisentratten konnte der Pkw-Lenker dann gestoppt werden. Zwei Polizeifahrzeuge sowie das Auto des 60-Jährigen wurden zum Teil schwer beschädigt. Verletzt wurde offenbar niemand. Der Lenker wurde ins Klinikum Klagenfurt gebracht, wo nach Rücksprache mit der Staatanwaltschaft ein Alko- und Drogentest durchgeführt wurde. Das Ergebnis steht laut Polizei noch aus.

(Quelle: SALZBURG24)

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