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Salzburg hat im Bundesländervergleich die geringste Arbeitslosigkeit

Obwohl in Salzburg im Österreich-Vergleich die geringste Arbeitslosigkeit herrscht hat sich die Zahl der Arbeitssuchenden dennoch erhöht.

Mit 1. März 2012 waren in Salzburg 13.556 Personen ohne Arbeit. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Zuwachs von 8,7 Prozent (1.084 Personen). Weiterhin rückläufig sind die AMS-Schulungsteilnahmen mit -7,2 Prozent. Derzeit absolvieren 2.974 Arbeitssuchende Qualifizierungsmaßnahmen des Arbeitsmarktservice. Die Zahl der Lehrstellensuchenden betrug im Vergleich zum Vorjahresmonat 241 und sank damit um 5,9 Prozent. Dem stehen derzeit 717 offene Lehrstellen gegenüber, das ist ein Zuwachs um 6,5 Prozent. "Salzburg hat mit derzeit 5,2 Prozent wiederum die geringste Arbeitslosigkeit im Bundesländervergleich", so Salzburgs Arbeitsmarkt-Referentin Landeshauptfrau Gabi Burgstaller. Weiterhin niedrig ist die Arbeitslosigkeit bei jungen Salzburgerinnen und Salzburgern unter 24 Jahren.

Investitionsprogramm für ältere Menschen

Der bereits im Vormonat festgestellte Trend eines Zuwachses der Arbeitslosigkeit bei Menschen über 50 Jahren setzte sich im Februar deutlich fort (+15,1 Prozent).Landeshauptfrau Burgstaller begrüßt daher ausdrücklich die Initiative von Rudolf Hundstorfer, Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, trotz Budgetkonsolidierung in den nächsten Jahren hunderte Millionen Euro in aktive Arbeitsmarktpolitik für ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen zu investieren. Das AMS wird die berufliche Rehabilitation ausbauen. Ältere, die ihren Beruf aus Gesundheitsgründen nicht mehr ausüben können, erhalten eine passende hochwertige Qualifikation, neue Arbeitsplätze für ältere Arbeitslose werden gefördert, Präventionsmaßnahmen wie "Fit 2work" werden verstärkt und neue Instrumente werden entwickelt. Die Februarkälte war für einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit am Bau verantwortlich. Diese nahm um 12,4 Prozent zu. Ebenso stieg die Arbeitslosigkeit im Bereich der Warenherstellung (14,7 Prozent) und im Sozialwesen (16,3 Prozent), während bei den Leiharbeitskräften ein geringer Zuwachs von 2,7 Prozent verzeichnet wurde.
(Quelle: S24)

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