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Razzia in Salzburg

Glücksspiel-Automaten beschlagnahmt

Glücksspiel APA/GEORG HOCHMUTH
Zahlreiche Automaten wurden konfisziert (Symbolbild).

Ein "schwerer Schlag gegen die Glücksspiel-Mafia" ist der Finanzpolizei gelungen. Bei einer Schwerpunktaktion gegen illegales Glücksspiel wurden in ganz Österreich 129 Geräte beschlagnahmt, acht davon in Salzburg. Die lange geplante Aktion ging am Montagnachmittag zeitgleich in Wien, Oberösterreich, Salzburg und dem Burgenland über die Bühne.

Beteiligt waren 17 Teams der Finanzpolizei mit insgesamt 93 Mitarbeitern, wie das Finanzministerium am Dienstag in einer Aussendung mitteilte. Razzien wurden in 19 Glücksspiellokalen durchgeführt. Die Betreiber der Lokale hatten laut Ministerium für etwaige Kontrollen vorgesorgt: Demnach wurden Reizgasanlagen vorgefunden, welche die Finanzpolizisten zunächst entschärfen mussten. Manche Eingangstüren wurden mit Magnetplatten gesichert, Schleusentüren erschwerten laut Finanzpolizei den Zugang zum Lokal.

Illegales Glücksspiel: Automaten beschlagnahmt

Die Glücksspielautomaten selbst waren teilweise mit Stromunterbrechern ausgestattet, die via Funk ausgelöst wurden, um die Geräte beim Zugriff abzuschalten. Die Beamten machten die Automaten wieder betriebsbereit und wiesen das illegale Glücksspiel noch an Ort und Stelle nach. Manche Geräte seien in geheimen Zimmern versteckt gewesen, die beispielsweise von einer Holzwand getarnt wurden. Sämtliche Automaten wurden beschlagnahmt und in diverse Verwahrlager abtransportiert. Gegen die Betreiber werde ein Verfahren nach dem Glücksspielgesetz eingeleitet.

Finanzstaatssekretär Hubert Fuchs (FPÖ) sprach von einem "schweren Schlag gegen die Glücksspielmafia". Die Betreiber "lassen sich immer wieder neue Tricks einfallen, um den Behörden das Leben schwer zu machen", konstatierte der Politiker.

(APA)

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