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Salzburg-Wahl

33 Salzburgerinnen wollen Bürgermeisterin werden

Bürgermeister Symbolbild APA/Barbara Gindl
34 Frauen bewerben sich um das Amt. (Symbolbild)

Fast jede dritte Kandidatur für die Gemeinderatswahlen kommt von einer Frau. Zwar ist nur eine von acht Bürgermeisterkandidaten eine Frau, das sind aber immerhin um acht mehr als bei den Wahlen 2014. Das erhob die Landesstatistik unter der Leitung von Gernot Filipp zu den bevorstehenden Wahlen am 10. März.

268 Personen bewerben sich für das Amt des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin in den 119 Gemeinden des Landes. Darunter sind 33 Frauen, die das höchste Amt im Ort anstreben. Das sind 12,3Prozent und um achtFrauen mehr als bei den Wahlen 2014. Zurzeit haben die fünf Gemeinden Anif, Lamprechtshausen, Seekirchen am Wallersee, Lend und Stuhlfelden eine Bürgermeisterin. Die 34 Kandidatinnen wollen diese Quote entscheidend erhöhen.

Frauenanteil LMZ

Höchster Anteil im Flachgau, niedrigster im Lungau

Den höchsten Frauenanteil unter den Bürgermeister-Bewerbern gibt es mit 20,4 Prozent im Flachgau, den niedrigsten mit 4,2 Prozent im Lungau. Hier kandidiert neben 23 Männern überhaupt nur eine Frau. Neben dem Flachgau kommen nur der Pinzgau (11,7 Prozent) und die Stadt Salzburg (12,5 Prozent) auf einen Wert von mehr als zehn Prozent.

In vier Gemeinden kandidieren nur Frauen

Nur in einem Viertel aller Gemeinden – konkret sind es 28– bewirbt sich zumindest eine Frau als Bürgermeisterin. Die meisten Bewerberinnen gibt es mit drei in Lamprechtshausen. In Hallein, Elsbethen und Straßwalchen stellen sich jeweils zwei Frauen der Wahl. Bemerkenswert: In drei Gemeinden (Lend, Stuhlfelden und Lamprechtshausen) kandidieren ausschließlich Frauen für das Amt des Ortsoberhauptes.

NEOS erfüllt "Halbe-Halbe-Quote"

Bezogen auf die Parteizugehörigkeit erzielt NEOS mit 50 Prozent den höchsten Frauenanteil: Eine Frau kandidiert in Hallein, ein Mann in der Stadt Salzburg. Die Grünen und ihnen nahestehende Listen kommen auf 29,4 Prozent. Abgesehen von der FPS und der KPÖ, die keine Kandidatinnen für das Amt des Ortsoberhauptes stellen, gibt es den geringsten Anteil mit 6,3Prozent bei der ÖVP. Die FPÖ kommt auf 8,1 Prozent, die SPÖ auf 14,3 Prozent.

Im besten Bürgermeisterinnen-Alter

Die am stärksten vertretene Altersgruppe ist mit 51,5Prozent jene der 50- bis unter 60-Jährigen, gefolgt von den 40- bis unter 50-Jährigen mit 27,3Prozent. Nächststärkste Gruppe ist die der 60-Jährigen und Älteren mit 12,1Prozent, dahinter die unter 40-Jährigen mit 9,1Prozent. Die jüngste Kandidatin für das Bürgermeisterinnen-Amt ist Marlene Svazek (FPÖ) in Großgmain, die 1992 geboren wurde. Die beiden ältesten (Geburtsjahr 1955) sind Liselotte Winklhofer (Liste Straßwalchen) und Hildegard Eisl (SPÖ Henndorf).

Frauen stellen ein Drittel bei Gemeindevertretungswahlen

Für einen Sitz in der Gemeindevertretung in einer der 119 Gemeinden bewerben sich 8.004 Personen, 2.314davon sind Frauen, das sind 28,9 Prozent. Während in der Stadt Salzburg das Verhältnis zwischen kandidierenden Frauen (47,8 Prozent) und Männern (52,2 Prozent) fast ausgeglichen ist, kommen die Frauen im Lungau nur auf 19,4 Prozent. In den anderen Landbezirken liegt der Anteil zwischen 25,4 Prozent (Pongau) und 31,9Prozent (Tennengau und Flachgau).

Frauenanteil LMZ

Die Grünen schaffen fast 50 Prozent

Die Grünen und ihnen zugeordnete Listen erzielen mit 49,3 Prozent den höchsten Anteil, gefolgt von NEOS mit 42,9 Prozent, SPÖ (29,8), ÖVP (27,8) und FPÖ (20,0).

45- bis unter 60-Jährige am stärksten vertreten

Die bei den Kandidatinnen für die Gemeindevertretung am stärksten vertretene Altersgruppe sind mit 37,4Prozent die 45- bis unter 60-Jährigen, gefolgt von den 30- bis unter 45-Jährigen mit 31,1 Prozent. Die jüngsten Kandidatinnen sind Jacqueline Enzinger (ÖVP) in Bramberg am Wildkogel und Lena Helga Sams (FPÖ) in Neumarkt am Wallersee, beide Jahrgang 2001. Die älteste Bewerberin ist Helene Klusch (FPS) in Golling an der Salzach, die 1928 geboren wurde.

(Quelle: SALZBURG24)

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