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Engerlingplage

Entschädigung für 70 Salzburger Bauern

Engerling, Larve, Insekt, SB Pixabay/CC0
Engerlinge haben in Salzburg 2019 großen Schaden angerichtet. (SYMBOLBILD)

Sie sind so lang wie ein Finger, hellgrau bis orangebraun gefärbt und verursachen bei massenhaftem Auftreten Schäden an Wurzeln im Boden. Engerlinge haben im heurigen Sommer rund 295 Hektar Anbaufläche von 70 Betrieben kaputt gefressen. 80.000 Euro Entschädigung werden nun an die Betroffenen ausgezahlt.

„Knapp 80.000 Euro sind es, die von der Rostock'schen Jungbauernstiftung an jene Landwirte ausbezahlt werden, bei denen mehr als 30 Prozent der Flächen geschädigt sind. Das sind 37 Betriebe mit rund 218 Hektar betroffener Fläche“, erklären Landesrat Josef Schwaiger (ÖVP) und Kuratoriumsmitglied Robert Zehentner. Die Hotspots der betroffenen Flächen liegen in Strobl, gefolgt von Werfen und Goldegg. Engerlinge sind hauptsächlich die Larven von  Mai- und Junikäfern.

Bis zu 100 Prozent der Ernte vernichtet

Fünf landwirtschaftliche Betriebe hat es besonders arg getroffen: Auf 30 Hektar haben die Engerlinge im Sommer zwischen 90 und 100 Prozent der Ernte vernichtet.

Es bleibt nicht bei der Hilfe, wenn der Schaden schon angerichtet ist. Voraussetzung für eine Entschädigung durch das Land Salzburg ist, dass wirksame Maßnahmen zur Bekämpfung durchgeführt wurden. Alle 70 betroffenen Betriebe werden dabei unterstützt. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Art der Bekämpfungsmethode und der Hangneigung.

(Quelle: SALZBURG24)

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