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Fakten rund ums Osterei

550.000 Eier aus Salzburg

Ostereier, Ostern, SB Land Salzburg/Monika Rattey
Mehr als 500.000 Ostereier werden in Salzburg gelegt und gefärbt.

Um die Herausforderung des Ostergeschäfts bewältigen zu können, sind Salzburgs Hühner-Bauern jetzt besonders gefordert. Alleine 14 Betriebe der „Salzburg Land-Ei“ Genossenschaft vermarkten mehr als 400.000 Ostereier, bei den 34 Mitgliedern von Bio Austria sind es knapp 90.000. Aus Kleinstbetrieben kommen nochmals rund 50.000 dazu.

50.000 Legehühner der 14 Salzburger Land-Ei Betriebe legen rund 45.000 Eier am Tag. In Salzburgs 34 Bio-Betrieben sind es rund 10.000 Hennen, die uns rund 9.000 Eier pro Tag schenken. Rund 400.000 Ostereier kommen hierbei aus Salzburgs konventionellen Betrieben, circa 90.000 sind es aus den Biobetrieben und 50.000 aus Kleinst- beziehungsweise Mischbetrieben.

 

Hohe Qualitätskriterien für Eier

Die Hühner der Salzburg Land-Ei Betriebe werden in Boden- und Freilandhaltung gehalten. „Sie müssen dabei natürlich auch wichtige Produktionskriterien wie gentechnikfreie Fütterung, Donausoja und Tierwohlstall erfüllen“, erklärt Christoph Buttenhauser von der Salzburger Land-Ei reg.Gen.m.b.H. Die Betriebe sind zum Großteil im Flachgau und Tennengau angesiedelt, einige gibt es auch im Pongau.

Strenge Regeln für Bio-Betriebe

„Bei den Bio-Betrieben werden die Tiere ausschließlich biologisch gefüttert die Legehennen ihre Eier in natürliche Nester legen, weil Abrollnester bei uns nicht erlaubt sind. Und die Hühner haben viel Auslaufflächen, nämlich zehn Quadratmeter pro Henne“, erläutert Andreas Schwaighofer, Geschäftsführe von Bio Austria in Salzburg.

Die tierischen Produkte aus der Freilandhaltung gehen vor allem in die Direktvermarktung, jene aus der Bodenhaltung werden Großteil an die Gastronomie sowie an den Lebensmitteleinzelhandel geliefert. „Uns ist die Nähe zum Konsumenten sehr wichtig und wir gewähren jederzeit auch Einblick in unsere Betriebe“, betont Buttenhauser. „Im Biobereich wird ebenfalls Transparenz groß geschrieben. Wesentlich ist auch, dass der gesamte Produktionsprozess von unabhängigen Stellen kontrolliert wird“, sagt Schwaighofer.

Wie lange ist ein Ei haltbar?

Laut Lebensmittelkennzeichnungsverordnung sind Eier 28 Tage ab Legedatum haltbar und weitere 28 Tage ab Koch- beziehungsweise Färbedatum. Mit welchen Farbstoffen Ostereier gefärbt werden dürfen, ist durch einen Erlass des Gesundheitsministeriums geregelt. Färbereien gibt es in Oberösterreich, Niederösterreich und im benachbarten Bayern.

AT heißt es kommt aus Österreich

Ob ein Ei aus Österreich kommt, kann man als Konsument leicht nachvollziehen, sie müssen den Stempel AT tragen zudem ist angeführt ob sie Bio sind, dann sind sie mit einer 0 gekennzeichnet, aus Freilandhaltung mit 1 und aus Bodenhaltung mit 2. Die letzte Zahl auf der Eierschale ist der Code des Landwirtschaftlichen Betriebes. Die „Eierdatenbank“ gibt genaue Auskunft darüber.

(Quelle: SALZBURG24)

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