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In Blockbuster zu sehen

Salzburger erhält Technik-Oscar

Christoph Sprenger entwickelt Software für Fellhaare

oscar-2103653_1920.jpg Pixabay
Für seine Simulation von Fell und Haaren wurde der Salzburger Christoph Sprenger nun mit dem Technik-Oscar ausgezeichnet. (SYMBOLBILD)

Der Salzburger Christoph Sprenger erhält im Februar einen Technik-Oscar für seine tricktechnischen Innovationen bei der Digitalsimulation von Haaren.

Laut einem Bericht von ORF Salzburg war dieses Verfahren bereits in Blockbustern wie dem "Dschungelbuch", in "Avengers"-Filmen oder den "Guardians of the Galaxy" zu sehen. Den Technik-Oscar, der nicht mit einer Oscar-Statuette verbunden ist, verleiht die Akademie für Filmkunst und Wissenschaft wegen Corona heuer virtuell.

Fell-Simulation in "Dschungelbuch" zu sehen

Mit dem sogenannten "Technical Achievement Award" der Academy werden nicht nur Christoph Sprenger, sondern auch zwei seiner Kollegen ausgezeichnet. Sie schrieben für die Neuauflage des "Dschungelbuchs" im Jahr 2016 eine neue Software für die Simulation der vielen Fellhaare von Balu, Baghira & Co: "Wir mussten King Louies Haare machen - und das alte Haarsystem war dafür einfach nicht geeignet", wird Sprenger im ORF zitiert.

Fast jedes Haar simuliert

"Es war einfach zu viel Detail in den Haaren notwendig. Da haben wir einfach ein neues System geschrieben, das wesentlich mehr Haare simulieren kann. Normalerweise simulieren wir immer nur einen Bruchteil der Haare. Bei unserem System ist es wirklich so, dass wir fast jedes Haar simulieren können", erläuterte der Salzburger.

Salzburger Christoph Sprenger lebt in Neuseeland

Christoph Sprenger ist in Salzburg geboren und aufgewachsen. Seit zwölf Jahren lebt und arbeitet er dem ORF-Bericht zufolge in Wellington in Neuseeland - bei Weta Digital, einem der größten Tricktechnikspezialisten der Welt, bekannt zum Beispiel für die Effekte in Filmen wie "Herr der Ringe" und "Hobbit". Sprenger kam für den Film "Avatar" nach Neuseeland, bei dem er Wasser simulierte. Dann habe ihn die Firma aber nicht mehr gehen lassen, erzählte er. Seine Software kann auch Feuer oder Einstürze von Gebäuden realitätsnah berechnen und auf die Leinwand bringen. Aktuell arbeitet er an der naturgetreuen Simulation von Muskeln für die geplanten "Avatar"-Fortsetzungen.

(Quelle: APA)

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