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Vorfall in Klagenfurt

Salzburger erschossen: Fahrlässige Tötung?

Schuss soll sich laut Verdächtigem gelöst haben

2020-11-21 11_06_30-Window.jpg APA/GERD EGGENBERGER
Der Verdächtige war damals erst rund 48 Stunden nach dem Tod des Salzburgers zur Polizei gefahren und hatte geschildert, dass in seiner Wohnung ein Toter liegt. 

Nach dem Tod eines Salzburgers vor rund zwei Wochen in Klagenfurt hat nun der 37-jährige Verdächtige, der in Untersuchungshaft sitzt, Angaben zum Hergang gemacht. Er soll gegenüber den Ermittlern gesagt haben, dass sich ein Schuss irrtümlich aus einem Kleinkalibergewehr gelöst und den 39-Jährigen getroffen habe. Das wäre dann kein Mord, sondern grob fahrlässige Tötung. Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht der "Kleinen Zeitung".

Laut Sprecher Markus Kitz soll der Verdächtige gestanden haben, dass sich beim Hantieren mit dem Kleinkalibergewehr ein Schuss gelöst hatte. Dieser traf den Salzburger, als dieser sich gerade weggedreht hatte, um etwas aufzuschreiben, so die Aussage des 37-Jährigen. Der Verdächtige gab weiters an, am fraglichen Tag unter Medikamenteneinfluss gestanden zu haben. "Ein Gutachten wurde in Auftrag gegeben, um die Zurechnungsfähigkeit zu überprüfen," sagte Kitz. Der Amtsarzt hat ihm diese am 6. November bei der Verhaftung bescheinigt.

Salzburger erschossen: 37-Jähriger meldet sich erst Tage später

Der Verdächtige war damals erst rund 48 Stunden nach dem Tod des Salzburgers zur Polizei gefahren und hatte geschildert, dass in seiner Wohnung ein Toter liegt. "Der Verdächtige sagt, er habe sich in einem psychischen Ausnahmezustand befunden, er hätte nicht klar denken können", so Kitz. Daher habe er erst spät registriert, was er angerichtet hatte. Ungeachtet der Angaben des Mannes ermittelt die Staatsanwaltschaft weiterhin wegen des Verdachts des Mordes.

(Quelle: APA)

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Salzburger in Kärnten erschossen

Salzburger in Klagenfurt erschossen APA/GERD EGGENBERGER

Ein Salzburger ist am Freitag tot in einer Wohnung in Klagenfurt aufgefunden worden, nachdem er zwei Tage abgängig war. Er dürfte von einem Kärntner erschossen worden sein, teilte die Staatsanwaltschaft auf APA-Anfrage am Samstag mit.

Über den genauen Tathergang und das Motiv gab es noch keine Informationen, die Staatsanwaltschaft ging aber von "einer vorsätzlichen Tat" aus, hieß es.

Salzburger mittels Handypeilung gefunden

Mittels Handypeilung wurde festgestellt, dass sich der Salzburger in Klagenfurt in einem Wohnhaus im Stadtteil Fischl aufhielt. Bei einer Hausdurchsuchung entdeckten die Ermittler die Leiche des 39-Jährigen. Eine Obduktion ergab, dass der Mann erschossen worden war, bestätigte die Anklagebehörde.

Klagenfurt: Möglicher Täter geschnappt

Als mutmaßlicher Täter wurde ein 37-Jähriger festgenommen, über das Motiv gab es zunächst keine Angaben. "Wir gehen von einem Streit aus", meinte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Es wurde vermutet, dass das Opfer dem Kärntner eine Pistole verkaufen wollte. Ob mit dieser Waffe dann geschossen wurde, war vorerst nicht klar.

Aufgerufen am 28.11.2020 um 04:56 auf https://www.salzburg24.at/news/salzburg/salzburger-in-klagenfurt-erschossen-schuss-soll-sich-geloest-haben-95948290

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