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"Salzburg hat Platz"

Persönlichkeiten fordern Aufnahme von Flüchtlingen

Immer mehr schließen sich Initiative an

2021_01_17_Mozartplatz_Camp.jpg Plattform Menschenrechte
Auch im Februar veranstalteten die Aktivistinnen und Aktivisten ein Protest-Camp auf dem Mozartplatz.

Nun setzen sich auch prominente Gesichter in Salzburg öffentlich für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria ein: Fritz Egger, Birgit Birnbacher, Cornelia Schmidjell, Fritz Messner stellen Videos ins Netz.

Die polare Kaltluft sorgt jetzt für Winterstürme und Schnee in der Ägäis. Die versprochene Hilfe in den Lagern ist nie angekommen. Eine Ärztin berichtet unterdessen von der „Diagnose Moria“, wenn sich Kinder selbst die Haare ausreißen oder auf andere Weise selbst verletzen. Und in Salzburg stehen 270 Plätze für die Versorgung von Geflüchteten leer.

Immer mehr schließen sich "Salzburg hat Platz"-Initiative an

Viele Organisationen der Zivilgesellschaft, Pfarren und Privatpersonen unterstützen deshalb die Initiative „Salzburg hat Platz“, mit der Landeshauptmann Wilfried Haslauer aufgefordert wird, sich beim Bundeskanzler dafür einzusetzen, dass Salzburg Geflüchtete aufnehmen darf. Auch Salzburger Persönlichkeiten setzen sich für die Aufnahme von Geflüchteten ein und haben dazu Videos ins Netz gestellt, die über die Website der Plattform Menschenrechte Salzburg und soziale Medien verbreitet werden.

Zu diesen Salzburger Persönlichkeiten zählen: Der Schauspieler Fritz Egger, die Autorin Birgit Birnbacher, Flüchtlingspfarrer Alois Dürlinger, AK-Direktorin Cornelia Schmidjell, der Kabarettist Ingo Vogl, Kinder- und Jugendanwältin Andrea Holz-Dahrenstaedt, der aus Syrien stammende Autor Jad Turjman, Menschenrechtsanwalt Rainer Lukits, Musiker Peter Kronreif u.a.

Salzburg hat PlatzGepostet von Plattform Menschenrechte Salzburg am Donnerstag, 11. Februar 2021

Natürlich braucht es für die Geflüchteten an den EU-Außengrenzen eine europäische Lösung, sagt Josef Mautner von der Plattform Menschenrechte Salzburg. Aber dafür müsse Österreich seine Bockade-Haltung aufgeben und an einer konstruktiven Lösung mitarbeiten.

(Quelle: SALZBURG24)

Aktivisten zelten erneut am Mozartplatz

2021_01_17_Mozartplatz_Camp.jpg Plattform Menschenrechte
Auch im Februar veranstalteten die Aktivistinnen und Aktivisten ein Protest-Camp auf dem Mozartplatz.

Unter dem Titel "Ein Wochenende für Moria" werden Menschenrechts-Aktivistinnen und Aktivisten von Samstag auf Sonntag wieder eine Nacht am Mozartplatz in der Stadt Salzburg verbringen.

Mit der Aktion soll auf die Lage von Geflüchteten in den Lagern an den EU-Grenzen aufmerksam gemacht werden – während allein im Bundesland Salzburg 270 Plätze zur Grundversorgung ungenützt sind, heißt es in einer Aussendung. Der Appell der Aktivisten richtet sich an Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP). Er soll sich bei Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) dafür einsetzen, dass Salzburg Geflüchtete aufnehmen darf.

Auch Maria und Mario vom ABZ in Itzling sagen: Salzburg hat Platz. Die Menschen in den Lagern an den EU-Grenzen brauchen...

Gepostet von Plattform Menschenrechte Salzburg am Mittwoch, 3. Februar 2021

Protest-Camp für Geflüchtete am Mozartplatz

Das Protest-Camp am Mozartplatz beginnt am Samstag (6. Februar) um 12 Uhr und endet am Sonntag (7. Februar) um 10 Uhr. Solche Camps unter dem Titel „We4Moria“ finden zeitgleich in sieben Landeshauptstädten statt. In Salzburg wird die Aktion von der Plattform für Menschenrechte und Solidarisches Salzburg organisiert.

Plattform für Menschenrechte: Österreich soll Blockadehaltung aufgeben

„Selbstverständlich braucht es eine gesamteuropäische Lösung. Doch dafür müsste Österreich sein Blockadehaltung aufgeben und konstruktiv an einer Lösung mitarbeiten“, so Josef Mautner von der Plattform Menschenrechte Salzburg in einer Aussendung. Da dies von oben derzeit nicht geschehe, koordiniert die Plattform unter dem Titel „Salzburg hat Platz“ Beiträge zur Lösung.

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